Willkommen

Hallo, liebe Freunde des Segelflugsports !
Schön, daß Ihr bei uns reinschaut.

Segelfliegen ist ein faszinierendes Hobby, und das auch noch für wenig Geld. Jugendliche können bereits ab 14 Jahren mit der Ausbildung anfangen. Bis zum 1.Alleinflug zahlen Jugendliche insgesamt nur 300 Euro, siehe unser Pauschalangebot. Auch danach kommt man mit ungefähr 40 Euro im Monat aus. Erwachsene zahlen nur wenig mehr.

Im Anschluss an die Segelflugausbildung kann man bei uns auch Motorfluglizenzen erwerben. Unser motorisiertes Fluggerät umfasst Motorsegler, Ultraleicht und Motorflugzeug.

Wer sich für eine Mitgliedschaft und Flugausbildung interessiert, wendet sich am besten an den 1.Vorsitzenden, zu finden unter Kontakte. Oder kommt einfach am Wochenende zum Wächtersberg (siehe Wegbeschreibung) und holt euch die nötigen Infos (siehe auch PDF Flyer).

Totengedenken 2017

Zum Totengedenken trafen sich Mitglieder der Flugsportvereinigung Wächtersberg, sowie des 1. Aeroclubs Stuttgart, am Fliegerdenkmal auf dem Wächtersberg.
Anbei die Rede vom ersten Vorsitzenden der FSV Wächtersberg:

Der heutige Tag ist ein Tag der Stille und der Nähe in Gedenken an unsere verstorbenen Fliegerinnen und Flieger der FSV Wächtersberg und des 1. Aeroclub Stuttgart.

Herzlich willkommen lieber Günther und alle anwesende Freunde vom Stuttgarter Aeroclub , herzlich willkommen liebe Fliegerinnen / Flieger und Freunde zu unserem traditionell gemeinsamen Gedenken an diesem Novembertag. Viele schöne Bräuche haben sich mit dem Totensonntag etabliert. Wir finden uns am Totensonntag hier am Fliegerdenkmal zusammen, um gemeinsam mit unseren Erinnerungen besonders nahe bei den verstorbenen Menschen und Flieger zu sein.
Diese Gedenkstätte ist einer der Orte wo die Erinnerung und Nähe an sie am stärksten ist.
Die Erinnerung ist ewige Gegenwart.
Das wusste schon der mit 28 Jahren verstorbene Novalis, auch zum heutigen Wetter passend, zu berichten…

„Die letzten Blätter sind am Fallen, die Natur hat ihr Wachstum eingestellt, die Zugvögel sind von dannen gezogen und krächzend schreiten Raben über abgeerntete Felder und mager gewordene Wiesen. Winter liegt nasskalt in der dunstigen Luft, die in sich den Odem des ersten Schnees bewahrt. Raureif bedeckt morgens hauchzart, fast seidenen Schleiern gleich die Zweige der mittlerweile in sich ruhenden Bäume und Sträucher.

Nebel legt über die Welt.

Der Himmel ist von grauen Wolken verhangen. „Man nehme mir niemals meine nebligen Novembertage“.

Besonders möchte ich an 2 unserer Mitglieder erinnern die im vergangenen Jahr verstorben sind:
Hans Pross , verstorben im Februar im Alter von 86 Jahren nach 61 Jahren Mitgliedschaft. Er war einer der Gründerväter unseres Vereins und in langer Tradition immer unterstützend verbunden. Wir denken an Dich.

Gerhard Kummerer, verstorben im Juli diesen Jahres im Alter von 69 nach 55 Jahren Mitgliedschaft. Er bleibt uns in Erinnerung durch sein häufigen Besuche und immer unterstützenden freundlichen Art.

Unsere Gedanken sind bei Euch.

An diesen Tag werden sie nicht vergessen und heute wollen wir ihre Sehnsucht nach den Wolken, Ihre Kameradschaft und die Verbundenheit zu ihnen aufleben lassen. Sie würden es auch wollen, dass unsere Gemeinschaft ein anziehender Ort ist, Streit durch Respekt und freundliche, offene Worte ersetzt wird. Dass das Zusammenspiel Einzelner, Vertrauen und verzeihende gegenseitige gelebte Verantwortung den Schwerpunkt bildet. Hier sollen junge Fliegerinnen und Flieger wachsen können und neue Grundlagen, Ideen für sich und uns bilden.
Diese Verpflichtung verbindet uns und lässt uns mit ihnen in der Zukunft und allen vermittelten verankerten Erfahrungen durch unsere Verstorbenen, eine gute Startbasis bilden. Gerade die erprobten Werte und Ideale, haben uns geprägt, verbinden uns über Generationen und leben trotz aller Veränderungen durch die moderne Gesellschaft in uns weiter.
Denn auch bei der FSV Wächtersberg ist der Wandel unserer globalen medialen Gesellschaft erlebbar.  Unsere studierenden Flieger, unsere jungen Jobstarter, gegründete junge Fliegerfamilien stehen zu uns, der Verein hat damit im ersten Blick eine gute junge Basis und Zukunft. Doch Ihre Jobs, Unis, Ausbildungsbetriebe, Praktikaplätze und die Familie sind national und international in neuer Priorität. Konstante Anwesenheit, wie früher selbstverständlich, ist auch bei bestem Willen nicht möglich. Doch gerade wenn eine internationale Entwicklung bei stabilen Wurzeln im Verein ermöglicht wird, gibt es die Chance unsere Vereinsstrukturen zu verjüngen und leistungsfähig zu stützen. Die Atmosphäre der Wurzelbildung bei Förderung und Forderung und behutsamer aber stetiger Einbindung in verantwortliche Funktionen ist hier entscheidend. Unsere Weiterentwicklung die diese Situation auch akzeptiert und in einem flexiblem Doppelspitzen- und Coachingkonzept abbildet, zeigt Belastbarkeit in gegenseitiger Ergänzung, die unseren Zusammenhalt ganz im Sinne unserer Verstorbenen belebt.

Lasst uns zum Abschluss noch den Herrn bitten:
Für unsere verstorben Fliegerinnen und Flieger bitten wir Dich , dass sie das Ziel Ihrer Sehnsucht erreicht und Leben in Vollendung haben.
Wir bitten Dich, für die ewigen Kritiker und Weltverbesserer: Dass sie lernen, zuerst sich selbst zu verändern.
Wir bitten Dich, für Menschen die ihr Leben in den Dienst der anderer stellen für Frauen und Männer im Hospiz und Flüchtlingsdienst, dass sie Sinn und Erfüllung in Ihrer Arbeit finden.
Wir bitten Dich für unsere Gemeinschaft, in der viele ehrenamtlich tätig sind, dass sie sich aus Liebe zu dir und den Mitmenschen engagieren.
Amen.

Ziellandewettbewerb 2017

Heute war zum Saisonabschluss, bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen, nochmals Hochbetrieb auf dem Wächtersberg.
Nach Vorbereitungen durch Jan Mierzwinski und Timo Protzer am Vorabend, gab es ein mit Sägespäne abgestecktes Ziellandefeld. Dies galt es möglichst genau zu treffen. Die Wertung, in zwei Durchgängen, ergab sich aus 100 Punkten abzüglich jedem Meter, den man hinter der Ziellinie aufsetzte und dreifach jeden Meter, den man zu früh aufsetzte. Wertungen gab es in den Flugzeugkategorien Segelflug, Motorsegler und Motorflugzeug, mit jeweils 11, 9  und 5 Teilnehmern. Zu Gast war auch Dennis Handte vom Nagolder Segelflugverein, mit einer ASK21.

Flugtagswochenende 2017 im Zeitraffer

Das Flugtagswochenende vom Samstagmorgen bis Sonntagabend im 2-Minutenzeitraffer

Erfolgreiches Flugtagswochenende 2017

Am letzten Augustwochenende hieß es auf dem Wächtersberg wieder: Blick gen Himmel und Staunen!
Bereits am Samstagnachmittag wurde ein kaum weniger umfangreiches Flugprogramm als am Sonntag geboten. Mehrfach schraubte Vereinsmitglied Roland Heyl eine Cessna C172 in die Höhe, bevor zwei Fallschirmspringer des FSC Calw freiwillig das noch funktionierende Flugzeug verließen und sich in die Tiefe stürzten. Am Schirm hängend zogen sie Ihre -dank Rauchpatrone gut sichtbare- Spuren am Himmel. Ebenfalls Vereinsmitglied Manuel Dürr flog mit der Christen Eagle ein Motorkunstflugprogramm, bei dem die Figuren dank Rauchspuren gut nachvollziehbar waren. Sein Arbeitskollege, der in den Tagen nach dem Wochenende mit einer Boeing 767 Urlauber in die USA flog, zeigte mit der North American AT-6D was man mit der “Miss Las Vegas” möglich ist, die nicht nur schön war zu sehen, sondern dank des 600PS starken 9-Zylinder-Sternmotor auch akustisch ein Genuss war.
Lautlos dagegen flog Andy Belke mit einem Oldtimer Segelflugzeug Grunau Baby gemächlich die Höhe ab. Etwas schneller ging es bei Patrick Hagel zu, wie er mit dem Vereinsschulflugzeug ASK21 im Segelflug durch Rollen, Loopings und Turns manövrierte, dessen Ablauf er selbst sich ausgedacht hat.
Mehrfach flogen auch Großmodelle, die um die 25 Kilogramm auf die Waage bringen. Angetrieben waren diese mit Jetantrieb, klassischem Kolbenmotor mit rund 50PS oder Batteriegetrieben mit Elektromotoren.
Nachdem der Wind abgeflaut war, starteten am späten Nachmittag, Motorgleitschirme und ein Trike. Sie umrundeten dann den in der zwischenzeit gestarteten Heißluftballon.
Sowohl am Samstag, wie auch Sonntag, waren mehrere Klemm Flugzeuge vom Typ L25(Bj.1934),KL35(Bj.1940) und KL107(Bj.1960) zu bestaunen. Die Meisten kamen vom benachbarten Flugplatz Eutingen und waren zum Teil erst in den letzten Jahren wieder flugfähig restauriert worden. Martin Losberger führte am Mikrofon durchs Programm und gab zu Denken, dass das Holz für diese Flugzeuge wohl bereits Mitte des 19.Jahrhunderts gepflanzt worden sein muß, also vor einer sehr langen Zeit. Am Sonntag war unter den vielen begeisterten Besuchern ein 91-jähriger Zuschauer, der entschloss zur Veranstaltung zu kommen, als er vom Kommen der Klemm las. Denn in seiner Jugendzeit war er Lehrling bei der Leichtflugzeugbau Klemm GmbH. Dort fertigte er die Griffe am Tragflächenrandbogen. Er kam damals mehrfach in den Genuss auch beim Einfliegen der Klemm KL35 auf dem zweiten Sitz dabei sein zu dürfen.
So mancher Besucher entschloss sich auch bei einen Rundflug über den Nordschwarzwald dabei zu sein und konnte das Treiben am Boden aus der Luft bewundern.
Am Sonntag kam dann Paul Erhard mit der Zlin526 und absolvierte ein elegant geflogenes Kunstflugprogramm. Später dann folgte das absolute Highlight des Tages, die mit einem 1600PS starken Rolls-Royce Merlin V12 Motor ausgestattete North American P-51D Mustang, mit dem Beinamen “Louisiana Kid“. Diese 1944 gebaute Maschine, welche seit 2013 in Albstadt-Degerfeld stationiert ist, flog Wilhelm Heinz in beeindruckender Manier vor gebannt zuschauendem Publikum.
Aber nicht nur in der Luft gab es viel zu sehen. Roland Reinhard schaffte es soviele Oldtimer-Fahrzeuge (Traktoren, Autos und Motorräder) wie nie zuvor auf dem Wächtersberg zu versammeln, es fehlte nicht viel bis zu 200 !
Das Wochenende war in jeder Hinsicht ein Erfolg, so spielte auch das Wetter mit und alle Helfer können sich über ein gelungenes Wochenende freuen!

Unten ein paar Impressionen.
Anbei noch die Presseveröffentlichungen beim Schwarzwälder Bote und Gäubote.

Samstag

Sonntag

Flugtag 2017, am 26.+27.August

Unsere Flugbegeisterung kann man alle zwei Jahre beim Wächtersberger Flugtag miterleben. Am 26. und 27. August präsentieren wir wieder die ganze Bandbreite des Fliegens: Segel- und Motorflugzeuge und insbesondere Oldtimer gehören fest ins Programm, wie auch Modellflugzeuge.

Im Rahmen des Flugprogrammes am Sonntag, sind u.a. geplant: Motorkunstflug mit dem Doppeldecker Christen Eagle, sowie der North American AT-6D „Miss Las Vegas“ aus Tannheim. Auch ein Überflug der Mustang P-51D “Louisiana Kid” ist geplant. Wir freuen uns auch vier (4!) Klemms (2xKL107,KL-25,KL-35) präsentieren zu können.

Zeiten:
Beginn ist am Samstag um 15 Uhr.
Es gibt an beiden Tagen ein Fahrzeug-Oldtimertreffen.
An beiden Tagen werden auch Rundflüge angeboten, auch in solchen Flugzeugen, die am Sonntag am Flugprogramm teilnehmen.

Am Sonntag spielt ab 11Uhr die Stadtkapelle Wildberg.
Ab 14Uhr gibt es rund drei Stunden lang das große Flugspektakel.

Eintritt: Kombipreis für beide Tage zusammen 7,- EUR, bis 14 Jahre frei.

Begleitet wird das Wochenende auch vom großen Oldtimer-Treffen mit Fahrzeugen aus verschiedenen Epochen.
[Hier gezeigte Bilder sind vom Flugtag 2015]

 

Pfingstfluglager 2017

In der ersten Woche der Pfingstferien 2017 fand das alljährliche Fluglager auf unserem Heimatflugplatz statt. Mit reger Beteiligung wurde die Woche so effektiv wie möglich genutzt. Leider hatten die zum Großteil jugendlichen Teilnehmer wettertechnisch eher schlechte Karten.
Angefangen am Pfingstmontag konnte erst nachmittags der Flugbetrieb aufgenommen werden. Für uns Jugendliche war das jedoch kein Hindernis trotzdem insgesamt 100 Flugbewegungen durchzuführen. Am Dienstag machte uns eine Kaltfront einen Strich durch die Rechnung, was aus thermischer Sicht jedoch Hoffnung für den Mittwoch gemacht hat. Leider hat sich der Mittwoch auch nicht als der „ thermische Tag des Jahres“ herausgestellt. Durch sehr starken Wind war es aber trotzdem möglich sich durch Hangflug in der Luft zu halten. Es folgte am Donnerstag der beste Tag der Woche. Viele lange Flüge mit Hilfe von Blauthermik und Hangwind waren möglich und Jan Goller schaffte es beispielsweise seinen bisher längsten Flug von über sechs Stunden zu absolvieren. Auch die Flugschüler kamen auf ihre Kosten, da der Tag mit einem sehr motivierten Fluglehrer (Danke Ralf 😉 ) bis zu den letzten Sonnenstrahlen genutzt wurde. Am letzten Tag des Fluglagers war wiederum ein Wettrennen gegen den Regen das Tagesprogramm. Bis zum Abend hin wurden wir aber verschont und auch so konnten wir erneut einige Schulstarts absolvieren.
Insgesamt war es ein gelungenes Fluglager, da die Jugendgruppe durch die gemeinsame Zeit, gemeinsames Fliegen, gemeinsame Mahlzeiten und gemeinsame Abende näher zusammen gewachsen ist und ausbildungstechnisch einige Schritte nach vorne gemacht hat. Es gilt ein Dankeschön an die Jugend für die Teilnahme, an die Jugendleiter für die Organisation und natürlich an die Diensthabenden um Windenfahrer, Fluglehrer, Start-und Flugleiter, ohne die kein Flugbetrieb möglich gewesen wäre.

Patrick Kern

Erster BWLV Jugend Fly-In auf dem Flugplatz Wächtersberg

Am vergangenem Wochenende (20. und 21. Mai) waren alle im Baden-Württembergischen Luftfahrtverband (BWLV) vertretenen Luftsportarten auf dem Flugplatz Wächtersberg zu sehen. So waren mit rund 150 Teilnehmern mehr als doppelt soviele als ursprünglich erwartet angereist, sowohl über den Luftweg wie auch auf dem Landweg.

Initiatoren und Organisatoren der Veranstaltung waren Christopher Müller (Jugendleiter der Flugsportvereinigung Wächtersberg) und sein Stellvertreter Patrick Hagel. Sie hatten sich überlegt, wie man das Fliegerische und ein Zusammentreffen der jugendlichen Piloten in Baden-Württemberg kombinieren könne. Nach Rücksprache mit dem Jugendleiter des BWLVs, Oliver Goller, sowie mit der Unterstützung des BWLVs, entstand die Idee des nun erstmalig durchgeführten Jugend Fly-Ins.

Am Ende des Tages waren es insgesamt 24 Flugzeuge, die auf dem Wächtersberg gelandet waren.
Am Abend startete ein Heißluftballon bei Effringen, mit dem Ziel möglichst auf dem Flugplatz zu landen, was leider aufgrund der variierenden Windverhältnisse nicht gelang. Jedoch konnte in rund 700 Meter Höhe ein Fallschirmspringer des Fallschirmsportspringerclubs Calw abspringen und auf dem Flugplatz vor der begeisterten Jugendgruppe landen.

Am Abend gab es aus der Hand der Organisatoren sechs Pokale, die unter anderem von der Stadt Wildberg, vertreten durch Herrn Ormos (Kulturamtsleiter), gestiftet wurden. In der Kategorie für die größte angereiste Jugendgruppe ging der Pokal an die Sindelfinger Piloten, die mit 15 Teilnehmern erschienen waren. Ein Pokal wurde für das älteste Segelflugzeug an Jens Holnaicher überreicht. Der amtierende deutsche Meister im Segelkunstflug in der Klasse „Advanced“ war von Hayingen angereist, mit der im Jahre 1955 einzigen jemals gebauten Ly542K Stösser. Mit dem ältesten Motorflugzeug aus dem Jahr 1972, einer DR300 flog aus Freiburg Jan Schandl. Weitere Pokale wurden vergeben für die meisten angereisten Flugzeuge eines Vereins, jeweils drei aus Lahr sowie Backnang. Die weiteste Anreise mit dem Segelflugzeug Ka7 war ca.150 Kilometer von Bohlhof, nahe der schweizerischen Grenze, im Schlepp hinter einem Motorflugzeug. Per rein thermischen Flug kam von Winzeln ein DuoDiscus, ein Segelflugzeug Doppelsitzer, mit einer Strecke von 110km.

Der Abend klang aus am Lagerfeuer und der von Fackeln umrahmten Terasse des Vereinsheims. Auch die in unterschiedlichen Farben angestrahlten Flugzeuge an der „Flightline“ waren eine Augenweide. Für Schlafmöglichkeiten war gesorgt, dank Leihgaben des Wildberger CVJM standen genügend Feldbetten zur Verfügung in den großen Schlafzelten der Jugendfeuerwehr Wildberg.
Diese erste Veranstaltung dieser Art übertraf die Erwartungen Aller. „Die Jugendlichen sind begeistert!“ so BWLV Jugendleiter Oliver Goller. Er sprach ein Kompliment aus für die hervorragende Organisation und Durchführung der Jugendgruppe der Flugsportvereinigung Wächtersberg und erwartet, dass es eine Wiederholung geben wird. Der Stellenwert der Veranstaltung wurde durch den Besuch von Eberhard Laur, dem Präsidenten des BWLVs, unterstrichen.

Impressionen vom Samstag:

BWLV Jugend Fly-In auf dem Flugplatz Wächtersberg (EDSV) vom 20. – 21. Mai 2017

Wie bereits in der Adler Ausgabe März angekündigt, folgen nun die genaueren Informationen zu unserem BWLV Jugend Fly-In.

Das Anmeldeformular findet Ihr hier.

RF5

RF5

Das Event wird vom 20. – 21. Mai 2017 auf dem Flugplatz Wächtersberg-Hub (EDSV) stattfinden. Der Wächtersberg ist ein Sonderlandeplatz mit Genehmigung für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motormaschinen der E-Klasse. Aufgrund unseres Status als Sonderlandeplatz benötigt ihr eine PPR-Genehmigung (Pflicht für Alle, sowohl TMG, UL und SEP, aber auch für Segler, da ihr mit dem Briefingpaket die notwendige Einweisung für den Flugplatz erhaltet). Diese erhaltet ihr auf der Seite mit unserem Briefingpaket und PPR-Formular. Dies muß jeder Pilot selbstständig mit o.g. Link beantragen. Es stehen genug Stellplätze im Freien zur Verfügung, Hallenstellplätze sind vereinzelt auf Anfrage möglich. Für anreisende Segelflugzeuge besteht natürlich die Möglichkeit eines Heimschlepps.

Thermik

Thermik

Mit dem Jugend Fly-In verfolgen wir das Ziel, die Jugendgruppen des BWLVs zusammenzubringen und die Kontakte zwischen den Vereinen zu pflegen. Es sollen so viele Jugendliche wie möglich zusammenkommen.
Die Gruppe, die mit den meisten Jugendlichen, sowie die Gruppe die mit den meisten Flugzeugen vertreten ist, erwartet eine Überraschung. Des Weiteren erwartet den Segelflieger, der an diesem Tag die weiteste Strecke in Form eines Thermikfluges zurücklegt und den Segelflieger mit der weitesten Entfernung zu seinem Heimatflugplatz, einen kostenlosen Flugzeug-Schlepp. Außerdem bieten wir dem Piloten, der mit dem ältesten Flugzeug anreist ein Geschenk.

Lagerfeuer

Lagerfeuer

Um die besten Voraussetzungen für eine gelungene Party zu bieten, stellen wir selbstverständlich Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt online über die Homepage des Vereines (www.fsvwaechtersberg.de).
Die Flugsportvereinigung Wächtersberg freut sich auf zahlreiches Erscheinen, viele Flugzeuge und eine gelungene Party am Abend.

Für Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Eure FSV Jugendgruppe
Patrick Hagel (0174/ 3775134)


-> zum Anmeldeformular

OGN Antenne auf dem Wächtersberg

Anfang Januar 2017 haben wir eine Antenne installiert, welche die FLARM Signale von Flugzeugen in der Umgebung des Wächtersberges empfängt. Der Wächtersberg ist somit Teil eines internationalen Netzwerkes – das sog. Open Glieder Network (OGN) – geworden.
Viele Stationen empfangen mittlerweile die FLARM Signale und leiten sie zu einem zentralen Server, welcher daraus ein aktuelles Lagebild erstellt und per www darstellt (Glidertracker Südwest Deutschland).

3.2.2017: Wir sind nun ca. zwei Wochen aktiv und haben Signale von Heidelberg bis Donaueschingen und von Baden Baden bis Heidenheim Brenz aufgefangen:
Unsere Antenne funktioniert außerordentlich gut.

Sie wird uns helfen, die Position unserer Flugzeug besser zu bestimmen, ein großer Vorteil wenn wir Flugzeuge suchen.
Außerdem sind wir damit in der Lage, eine automatische Erfassung der Flugbewegungen auf unserem Platz zu etablieren (geht nur mit Fluggeräten, die FLARM haben).

RvdH

Frohe Weihnachten

Das Jahr geht langsam zu Ende. Auf diesem Wege ganz herzlichen Dank an alle Mitglieder und Freunde, die uns in diesem Jahr, mit ihrem Einsatz in den Lehrgängen, an den Wochenendflugtagen, in der Werkstatt, bei der Instandsetzung der Flugzeuge und Winde, bei allen Arbeiten unterstützt haben.

Wir wünschen Euch allen und Euren Familien, ein frohes, gesundes und besinnliches Weihnachtsfest. Auch wünschen wir Euch für das kommende Jahr 2017, alles Gute, Gesundheit, viel Glück, Zufriedenheit, viele schöne fliegerische und gemeinsame Erlebnisse.

Euer Armin