Willkommen

Hallo, liebe Freunde des Segelflugsports !
Schön, daß Ihr bei uns reinschaut.

Segelfliegen ist ein faszinierendes Hobby, und das auch noch für wenig Geld. Jugendliche können bereits ab 14 Jahren mit der Ausbildung anfangen. Bis zum 1.Alleinflug zahlen Jugendliche insgesamt nur 300 Euro, siehe unser Pauschalangebot. Auch danach kommt man mit ungefähr 40 Euro im Monat aus. Erwachsene zahlen nur wenig mehr.

Im Anschluss an die Segelflugausbildung kann man bei uns auch Motorfluglizenzen erwerben. Unser motorisiertes Fluggerät umfasst Motorsegler, Ultraleicht und Motorflugzeug.

Wer sich für eine Mitgliedschaft und Flugausbildung interessiert, wendet sich am besten an den 1.Vorsitzenden, zu finden unter Kontakte. Oder kommt einfach am Wochenende zum Wächtersberg (siehe Wegbeschreibung) und holt euch die nötigen Infos (siehe auch PDF Flyer).

Frohe Weihnachten

Das Jahr geht langsam zu Ende. Auf diesem Wege ganz herzlichen Dank an alle Mitglieder und Freunde, die uns in diesem Jahr, mit ihrem Einsatz in den Lehrgängen, an den Wochenendflugtagen, in der Werkstatt, bei der Instandsetzung der Flugzeuge und Winde, bei allen Arbeiten unterstützt haben.

Wir wünschen Euch allen und Euren Familien, ein frohes, gesundes und besinnliches Weihnachtsfest. Auch wünschen wir Euch für das kommende Jahr 2017, alles Gute, Gesundheit, viel Glück, Zufriedenheit, viele schöne fliegerische und gemeinsame Erlebnisse.

Euer Armin

Gut besuchte Weihnachtsfeier

Am Samstag fand die von der Jugendgruppe organisierte Weihnachtsfeier statt. Auf der Terrasse konnte man sich am Feuer wärmen. Die Schwedischen Feuer und die Fackeln sorgten für eine romantische Atmosphäre, so ließ es sich lange auf der Terasse aushalten. Bei einem Becher Glühwein wurden Fliegergeschichten zum Besten gegeben. Die Schupfnudeln mit Kraut sowie die Crepes fanden reißenden Absatz.
Im Vereinsheim sang Rüdiger Schaible, es spielten Vater und Sohn, beide mit Gitarre, Lieder wie “Über den Wolken…”, aber auch fetzige Rock’n’Roll Stücke gehörten zum Repertoire.
Dieser Rahmen, in dem die Feier stattfand, kam gut bei den Gästen an. Das schreit nach Wiederholung.

Flugsportvereinigung lädt ein zur Weihnachtsfeier

Wann: Samstag, 17.12., ab 16 Uhr
Wo: Auf dem Fluggelände

Die Jugendgruppe der Flugsportvereinigung Wächtersberg organisiert auf der Terrasse und im Vereinsheim einen gemütlichen Abend bei weihnachtlicher Stimmung. So kann man in romantischer Atmosphäre mit einem Glühwein oder Punsch in der Hand am Feuer stehen, umrahmt von Fackeln. Wem es trotzdem zu kalt sein sollte, kann sich in das beheizte und dekorierte Vereinsheim begeben. Auch der Hunger kann gestillt werden mit Schupfnudeln mit Kraut oder einem Crêpe.

Wir freuen uns über jeden Besucher, sei es von Freunden, Gönnern, Piloten und alle die es werden wollen. Dies wäre doch eine gute Gelegenheit uns kennenzulernen und mehr zu erfahren!

Also dann, sehen wir uns am kommenden Samstag, 17.Dezember, ab 16 Uhr, auf dem Fluggelände, im Vereinsheim der FSV Wächtersberg!

Bahn wieder freigegeben !!

Graben quer über PlatzDie Landebahn ist wieder freigegeben.

Bitte beachten:

Beim Kreuzen des zugeschütteten Grabens den kürzesten Weg nehmen,
d.h. möglichst senkrecht kreuzen.
Dabei langsam rollen und Drehzahl niedrig halten.

Viel Spaß beim Fliegen!

Geländearbeiten

Am Samstag waren rund ein dutzend Mitglieder damit beschäftigt, die zwei Wochen zuvor gefällten Bäume zu spalten und zu stapeln. Der Reisig wurde verbrannt.
Zum Mittagessen gab’s Würstchen und Brötchen. Aufgrund der großen Hitze war man kreativ und nutzte die Mistgabel zum Grillen.

Baustelle – Verlegung Frisch- und Abwasserleitung

und noch ein Videoschwenk…

Totengedenken am Fliegerdenkmal, 2016

Berndt LupkeAm Sonntag fand am Fliegerehrenmal das Totengedenken statt. Bernd Lupke hielt hierbei, in Vertretung des ersten Vorsitzenden, die Ansprache, welches hier in Auszügen zu lesen ist:

Liebe Fliegerkameraden und Fliegerkameradinnen, liebe Freunde der Fliegerei,

es ist gute Tradition in unserem Verein, dass wir uns gemeinsam mit dem 1. Aeroclub Stuttgart hier am Fliegerehrenmal zum Gedenken an unsere verstorbenen Fliegerkameraden und Fliegerkameradinnen treffen. Da unser Vorsitzender nicht anwesend sein kann, hat er mich gebeten einige Worte für unseren Verein zu sagen. Ich habe es gerne übernommen, ihn in seinem Sinn zu vertreten und auch einige gemeinsame Gedanken an diesem historischen schönen Ort heute zu sagen.

Der Totensonntag ist in der evangelischen Kirche ein Gedenktag für die Verstorbenen. Die Ursprünge als offizieller Gedenktag gehen auf den König von Preußen im Jahr 1816 zurück Er soll an die Verstorbenen erinnern. Er thematisiert in besonderer Weise die Erwartung des jüngsten Tags und die Frage wie es für uns Menschen nach dem Tod weitergeht, Einzug in das ewige Leben oder ewiges Feuer.

Unseren Vorsitzenden Wolfram Schröder verbindet der Rückblick auf Verstorbene immer etwas sehr Persönliches und es verlangt aus seiner Sicht Zeit. Zeit zum Abschied nehmen und näheres Nachsehen, wo deren wertvollen Seiten zur Geltung kommen würden.

Was wäre geworden, wenn Sie noch da gewesen wären? Was haben sie für Spuren hinterlassen? Das sind bei genauer Betrachtung viele. Jeder von uns hat dazu seine subjektive Wahrnehmung. Zusätzlich zu den Verstorben der Vorjahre, haben wir in 2016 den Tod unseres hochgeschätzten und lieben Fliegerkamerad Georg Neugebauer zu beklagen. Er war es, der z. B. Wolfram ermutigt hat sich in den Vorstand des Vereins einzubringen. Er war es, der den Gedanken gesät hat.

Ich verbinde mit Georg viele wertvolle Gespräche, Hilfsbereitschaft gegenüber Allen die Hilfe brauchten, seine Eigeninitiative und die Erkenntnis, dass es möglich ist, von einer schweren unheilbaren Erkrankung betroffen zu sein und trotzdem positiv am Leben teilzunehmen.

Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht auf irgendeine Weise an uns wertvolle, wegweisende Fliegerkameraden denken. Manche von Ihnen sehen uns aus anderer Perspektive wohlwollend zu, wie wir ihre Hinweise verarbeitet haben. Nun wollen wir uns die Zeit nehmen, auch ihrer zu gedenken. Wenn ich feststelle, dass ich das erste Mal im November 1960 als junger Segelflieger hier stand, sind es viele und es waren vorher schon einige. Und jeder von ihnen hat einen Unterschied für uns gemacht, ob wir wollten oder nicht.

Sie haben uns Werte wie Respekt, Zuverlässigkeit, Aufmerksamkeit, Mut vermittelt. Heute müssen wir als Folge der allgegenwärtigen medialen Überblendung und Ablenkung immer mehr Anstrengungen für die Erhaltung dieser Werte aufbringen. Es ist einfach nach “Besserem” zu rufen, aber die Ausdauer und den Mut aufzubringen, stetig das Bessere zu tun, ist nicht leicht. Unsere Verstorbenen Flieger haben uns das vorgelebt. Und das war sicher nicht immer einfach. Von deren Spuren und Handlungsempfehlungen können und sollten wir weiter zehren und sie als Vorbilder sehen. Dies auch bei sich stetig ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für und in unseren Vereinen und den anstehenden Herausforderungen und notwendigen Veränderungen.

Was würden sie empfehlen? Ein Rückblick kann auch eine unerwartete Vorausschau bieten.
In diesem Zusammenhang empfehle ich jedem, sich doch mal mit Matthäus 24, Vers 31 bis 46 zum Weltgericht und den sich daraus ergebenden Empfehlungen für uns Lebende zu befassen. Unabhängig von Religion und Glaube, wünscht sich doch jeder zu den Schafen und nicht zu den Böcken zu gehören.

Vielen Dank

vor dem Totengedenken

Jan Goller besteht Prüfung zum Motorseglerschein

Prüfer Roland Heyl gratuliert Jan Goller zur bestandenen Prüfung.

Prüfer Roland Heyl gratuliert Jan Goller zur bestandenen Prüfung.

Am letzten Sonntag vom September war es für Jan Goller soweit und er saß mit dem Prüfer Roland Heyl im Motorsegler für den Prüfungsflug.

Bevor es aber soweit war, musste ein theoretischer Teil bewältigt werden, der zwölf Fragen über vier Themenbereiche abdeckte. Nach Vorbereitung des Fluges an sich ging es mit der Vereins-Super Dimona in die Luft. Das Prüfungspensum umfasste unter anderem Motor abstellen, Seitengleitflug und 45° Kurven. Drei Landungen, auch auf fremden Platz, wurden durchgeführt, in diesem Fall in Winzeln. Am Ende konnte der Prüfer Roland Heyl zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Jan Goller saß bereits mit zwei Jahren erstmals im Flugzeug und die Begeisterung war geweckt. Es folgten viele gemeinsame Flüge mit seinem Vater in einer Scheibe Bergfalke 4. Hierbei lernte er bereits das Thermikfliegen und das Erkennen der Aufwinde.
Bereits mit 13 Jahren durfte er, dank einer Sondergenehmigung, mit dem Schulen anfangen, was sonst erst mit 14 Jahren möglich ist. So war es nicht verwunderlich, dass bereits der 33. Start sein erster Alleinflug war.
Nach weiteren 10 Starts konnte er umschulen auf den einsitzigen Mistral. Nach weiteren 15 Stunden saß er bereits im Astir.
Den Theorieunterricht besuchte er im Winter 2013/14. Im Anschluss daran bestand er die Theorprüfung beim Regierungspräsidium. Mitte Juni 2016, mit sechzehneinhalb Jahren, hatte er dann nach bestandener Prüfung die langersehnte Segelfluglizenz.
Bereits im April fing Jan mit der TMG Theorie an, noch wartend auf die erforderliche SPL Lizenz (=Segelflug Piloten Lizenz). Noch am gleichen Abend, als seine SPL kam, setzte er sich mit Fluglehrer Klaus Hinkel in die Super Dimona und begann mit der Schulung auf dem Motorsegler.

Zwei Flugschüler absolvierten erste Alleinflüge

Am letzten Sonntag im September war es für zwei Flugschüler endlich soweit und sie absolvierten ihre ersten Alleinflüge. Zunächst hat Harald Ewert seine drei Starts alleine durchgeführt. Später folgten die ersten drei Flüge vom Cornelius Kissinger, ohne den Fluglehrer auf dem hinteren Sitz.

Wie üblich erhielten sie von den herbeieilenden Fliegerkameraden einen Blumenstrauß, gespickt mit jeder Menge Disteln und der Reihe nach gab es einen Schlag hinten drauf, um das Thermikgefühl seines Hinterns zu sensibilisieren.

 

Besuch des Stuttgarter Bibelkreises

Am Samstag besuchten über 50 Senioren das Fluggelände Wächtersberg. Der Bibelkreis vom „Aidlinger Kreis Stuttgart“ veranstaltet zweimal im Jahr einen gemeinsamen Ausflug. Dieser stand nun unter dem Motto: „Wir wollen doch mal sehen, wo wir am 1. Advent hin gehen!!!“
Der Aidlinger Kreis Stuttgart ist Teil der 1927 in Aidlingen gegründeten Schwesternschaft. Für viele in der Region bekannt unter anderem durch den alljährlich stattfindenden Pfingstjugendtreffen in Aidlingen. Für zweieinhalb Tage verwandelt sich das Gelände des Diakonissenmutterhauses in eine große Zeltstadt, bei der rund 10.000 Jugendliche an Gottesdiensten, Seminaren und musikalischen Beiträgen teilnehmen.
Die Teilnehmer des Bibelkreises kommen aus dem Großraum Stuttgart, u.a. auch aus Dettingen/Teck oder Marbach, so Schwester Renate, die den Ausflug organisierte. Da die Gemeinschaft den ersten Advent in Wildberg auf dem Haus Saron verbringen wird, sollte der Tagesausflug dorthin führen, um es schon mal kennenzulernen. So wurde der Mittag an der Feuerstelle verbracht und dem Verzehr des eigens mitgebrachten Grillgutes. Manche nutzten die Gelegenheit zu einer kleinen, rund einstündigen, Wanderung zur ca. 500 Meter entfernten und rund 800 Meter langen Lützenschlucht.
Zum Kaffetrinken fuhr am Nachmittag der vollbesetzte Bus zum Segelfluggelände Wächtersberg. Da die reguläre Zufahrt durch die am Wochenende vom MSC Falke Wildberg-Sulz durchgeführten Motorradtrialwettbewerbs versperrt war, holte sie Jan Goller auf seinem Moped in Sulz ab, um den Busfahrer durch die steil aufwärts windende Straße am Sportplatz vorbei zum Flugplatz zu lotsen.
Aus der Jugendgruppe der Flugsportvereinigung Wächtersberg organisierte Jan Goller zusammen mit Svenja Schulz die Verpflegung. So versorgten beide die über 50 Besucher mit verschiedenen Torten und Getränken. Bei strahlend blauem Himmel und über 20°C saßen viele auf der Terrasse.
Einige wagten auch den Aufstieg auf den dreistöckigen Turm und verfolgten den Flugbetrieb. So begeisterten sie sich für die steil beim Windenstart in die Lüfte katapultierten Segelflugzeuge. Auch der Informationshunger konnte durch Vereinsmitglieder gestillt werden.
Auf die Frage, wie die Gruppe darauf kam auf dem Segelfluggelände vorbeizuschauen verriet Schwester Renate, dass der Tipp von der Touristik-Information Wildberg kam. Sie freute sich über den gelungenen Nachmittag auf dem Flugplatz.
Ein Teil der Gruppe machte noch einen kleinen Spaziergang auf dem Gäurandweg und genossen den Ausblick in die Weite des Schwarzwaldes und hinab ins Nagoldtal.
Nach einem gemeinsamen Gruppenbild ging es dann zurück nach Stuttgart. Es gab viele begeisterte Gesichter und so manch einer versprach wieder mal vorbeizuschauen und auch die Möglichkeit eines Rundfluges über dem Schwarzwald zu nutzen.