Willkommen

Hallo, liebe Freunde des Segelflugsports !
Schön, daß Ihr bei uns reinschaut.

Segelfliegen ist ein faszinierendes Hobby, und das auch noch für wenig Geld. Jugendliche können bereits ab 14 Jahren mit der Ausbildung anfangen. Bis zum 1.Alleinflug zahlen Jugendliche insgesamt nur 300 Euro, siehe unser Pauschalangebot. Auch danach kommt man mit ungefähr 40 Euro im Monat aus. Erwachsene zahlen nur wenig mehr.

Im Anschluss an die Segelflugausbildung kann man bei uns auch Motorfluglizenzen erwerben. Unser motorisiertes Fluggerät umfasst Motorsegler, Ultraleicht und Motorflugzeug.

Wer sich für eine Mitgliedschaft und Flugausbildung interessiert, wendet sich am besten an den 1.Vorsitzenden, zu finden unter Kontakte. Oder kommt einfach am Wochenende zum Wächtersberg (siehe Wegbeschreibung) und holt euch die nötigen Infos (siehe auch PDF Flyer).

Erster BWLV Jugend Fly-In auf dem Flugplatz Wächtersberg

Am vergangenem Wochenende (20. und 21. Mai) waren alle im Baden-Württembergischen Luftfahrtverband (BWLV) vertretenen Luftsportarten auf dem Flugplatz Wächtersberg zu sehen. So waren mit rund 150 Teilnehmern mehr als doppelt soviele als ursprünglich erwartet angereist, sowohl über den Luftweg wie auch auf dem Landweg.

Initiatoren und Organisatoren der Veranstaltung waren Christopher Müller (Jugendleiter der Flugsportvereinigung Wächtersberg) und sein Stellvertreter Patrick Hagel. Sie hatten sich überlegt, wie man das Fliegerische und ein Zusammentreffen der jugendlichen Piloten in Baden-Württemberg kombinieren könne. Nach Rücksprache mit dem Jugendleiter des BWLVs, Oliver Goller, sowie mit der Unterstützung des BWLVs, entstand die Idee des nun erstmalig durchgeführten Jugend Fly-Ins.

Am Ende des Tages waren es insgesamt 24 Flugzeuge, die auf dem Wächtersberg gelandet waren.
Am Abend startete ein Heißluftballon bei Effringen, mit dem Ziel möglichst auf dem Flugplatz zu landen, was leider aufgrund der variierenden Windverhältnisse nicht gelang. Jedoch konnte in rund 700 Meter Höhe ein Fallschirmspringer des Fallschirmsportspringerclubs Calw abspringen und auf dem Flugplatz vor der begeisterten Jugendgruppe landen.

Am Abend gab es aus der Hand der Organisatoren sechs Pokale, die unter anderem von der Stadt Wildberg, vertreten durch Herrn Ormos (Kulturamtsleiter), gestiftet wurden. In der Kategorie für die größte angereiste Jugendgruppe ging der Pokal an die Sindelfinger Piloten, die mit 15 Teilnehmern erschienen waren. Ein Pokal wurde für das älteste Segelflugzeug an Jens Holnaicher überreicht. Der amtierende deutsche Meister im Segelkunstflug in der Klasse „Advanced“ war von Hayingen angereist, mit der im Jahre 1955 einzigen jemals gebauten Ly542K Stösser. Mit dem ältesten Motorflugzeug aus dem Jahr 1972, einer DR300 flog aus Freiburg Jan Schandl. Weitere Pokale wurden vergeben für die meisten angereisten Flugzeuge eines Vereins, jeweils drei aus Lahr sowie Backnang. Die weiteste Anreise mit dem Segelflugzeug Ka7 war ca.150 Kilometer von Bohlhof, nahe der schweizerischen Grenze, im Schlepp hinter einem Motorflugzeug. Per rein thermischen Flug kam von Winzeln ein DuoDiscus, ein Segelflugzeug Doppelsitzer, mit einer Strecke von 110km.

Der Abend klang aus am Lagerfeuer und der von Fackeln umrahmten Terasse des Vereinsheims. Auch die in unterschiedlichen Farben angestrahlten Flugzeuge an der „Flightline“ waren eine Augenweide. Für Schlafmöglichkeiten war gesorgt, dank Leihgaben des Wildberger CVJM standen genügend Feldbetten zur Verfügung in den großen Schlafzelten der Jugendfeuerwehr Wildberg.
Diese erste Veranstaltung dieser Art übertraf die Erwartungen Aller. „Die Jugendlichen sind begeistert!“ so BWLV Jugendleiter Oliver Goller. Er sprach ein Kompliment aus für die hervorragende Organisation und Durchführung der Jugendgruppe der Flugsportvereinigung Wächtersberg und erwartet, dass es eine Wiederholung geben wird. Der Stellenwert der Veranstaltung wurde durch den Besuch von Eberhard Laur, dem Präsidenten des BWLVs, unterstrichen.

Impressionen vom Samstag:

BWLV Jugend Fly-In auf dem Flugplatz Wächtersberg (EDSV) vom 20. – 21. Mai 2017

Wie bereits in der Adler Ausgabe März angekündigt, folgen nun die genaueren Informationen zu unserem BWLV Jugend Fly-In.

Das Anmeldeformular findet Ihr hier.

RF5

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Das Event wird vom 20. – 21. Mai 2017 auf dem Flugplatz Wächtersberg-Hub (EDSV) stattfinden. Der Wächtersberg ist ein Sonderlandeplatz mit Genehmigung für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motormaschinen der E-Klasse. Aufgrund unseres Status als Sonderlandeplatz benötigt ihr eine PPR-Genehmigung (Pflicht für Alle, sowohl TMG, UL und SEP, aber auch für Segler, da ihr mit dem Briefingpaket die notwendige Einweisung für den Flugplatz erhaltet). Diese erhaltet ihr auf der Seite mit unserem Briefingpaket und PPR-Formular. Dies muß jeder Pilot selbstständig mit o.g. Link beantragen. Es stehen genug Stellplätze im Freien zur Verfügung, Hallenstellplätze sind vereinzelt auf Anfrage möglich. Für anreisende Segelflugzeuge besteht natürlich die Möglichkeit eines Heimschlepps.

Thermik

Thermik

Mit dem Jugend Fly-In verfolgen wir das Ziel, die Jugendgruppen des BWLVs zusammenzubringen und die Kontakte zwischen den Vereinen zu pflegen. Es sollen so viele Jugendliche wie möglich zusammenkommen.
Die Gruppe, die mit den meisten Jugendlichen, sowie die Gruppe die mit den meisten Flugzeugen vertreten ist, erwartet eine Überraschung. Des Weiteren erwartet den Segelflieger, der an diesem Tag die weiteste Strecke in Form eines Thermikfluges zurücklegt und den Segelflieger mit der weitesten Entfernung zu seinem Heimatflugplatz, einen kostenlosen Flugzeug-Schlepp. Außerdem bieten wir dem Piloten, der mit dem ältesten Flugzeug anreist ein Geschenk.

Lagerfeuer

Lagerfeuer

Um die besten Voraussetzungen für eine gelungene Party zu bieten, stellen wir selbstverständlich Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt online über die Homepage des Vereines (www.fsvwaechtersberg.de).
Die Flugsportvereinigung Wächtersberg freut sich auf zahlreiches Erscheinen, viele Flugzeuge und eine gelungene Party am Abend.

Für Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Eure FSV Jugendgruppe
Patrick Hagel (0174/ 3775134)


-> zum Anmeldeformular

OGN Antenne auf dem Wächtersberg

Anfang Januar 2017 haben wir eine Antenne installiert, welche die FLARM Signale von Flugzeugen in der Umgebung des Wächtersberges empfängt. Der Wächtersberg ist somit Teil eines internationalen Netzwerkes – das sog. Open Glieder Network (OGN) – geworden.
Viele Stationen empfangen mittlerweile die FLARM Signale und leiten sie zu einem zentralen Server, welcher daraus ein aktuelles Lagebild erstellt und per www darstellt (Glidertracker Südwest Deutschland).

3.2.2017: Wir sind nun ca. zwei Wochen aktiv und haben Signale von Heidelberg bis Donaueschingen und von Baden Baden bis Heidenheim Brenz aufgefangen:
Unsere Antenne funktioniert außerordentlich gut.

Sie wird uns helfen, die Position unserer Flugzeug besser zu bestimmen, ein großer Vorteil wenn wir Flugzeuge suchen.
Außerdem sind wir damit in der Lage, eine automatische Erfassung der Flugbewegungen auf unserem Platz zu etablieren (geht nur mit Fluggeräten, die FLARM haben).

RvdH

Frohe Weihnachten

Das Jahr geht langsam zu Ende. Auf diesem Wege ganz herzlichen Dank an alle Mitglieder und Freunde, die uns in diesem Jahr, mit ihrem Einsatz in den Lehrgängen, an den Wochenendflugtagen, in der Werkstatt, bei der Instandsetzung der Flugzeuge und Winde, bei allen Arbeiten unterstützt haben.

Wir wünschen Euch allen und Euren Familien, ein frohes, gesundes und besinnliches Weihnachtsfest. Auch wünschen wir Euch für das kommende Jahr 2017, alles Gute, Gesundheit, viel Glück, Zufriedenheit, viele schöne fliegerische und gemeinsame Erlebnisse.

Euer Armin

Gut besuchte Weihnachtsfeier

Am Samstag fand die von der Jugendgruppe organisierte Weihnachtsfeier statt. Auf der Terrasse konnte man sich am Feuer wärmen. Die Schwedischen Feuer und die Fackeln sorgten für eine romantische Atmosphäre, so ließ es sich lange auf der Terasse aushalten. Bei einem Becher Glühwein wurden Fliegergeschichten zum Besten gegeben. Die Schupfnudeln mit Kraut sowie die Crepes fanden reißenden Absatz.
Im Vereinsheim sang Rüdiger Schaible, es spielten Vater und Sohn, beide mit Gitarre, Lieder wie “Über den Wolken…”, aber auch fetzige Rock’n’Roll Stücke gehörten zum Repertoire.
Dieser Rahmen, in dem die Feier stattfand, kam gut bei den Gästen an. Das schreit nach Wiederholung.

Flugsportvereinigung lädt ein zur Weihnachtsfeier

Wann: Samstag, 17.12., ab 16 Uhr
Wo: Auf dem Fluggelände

Die Jugendgruppe der Flugsportvereinigung Wächtersberg organisiert auf der Terrasse und im Vereinsheim einen gemütlichen Abend bei weihnachtlicher Stimmung. So kann man in romantischer Atmosphäre mit einem Glühwein oder Punsch in der Hand am Feuer stehen, umrahmt von Fackeln. Wem es trotzdem zu kalt sein sollte, kann sich in das beheizte und dekorierte Vereinsheim begeben. Auch der Hunger kann gestillt werden mit Schupfnudeln mit Kraut oder einem Crêpe.

Wir freuen uns über jeden Besucher, sei es von Freunden, Gönnern, Piloten und alle die es werden wollen. Dies wäre doch eine gute Gelegenheit uns kennenzulernen und mehr zu erfahren!

Also dann, sehen wir uns am kommenden Samstag, 17.Dezember, ab 16 Uhr, auf dem Fluggelände, im Vereinsheim der FSV Wächtersberg!

Bahn wieder freigegeben !!

Graben quer über PlatzDie Landebahn ist wieder freigegeben.

Bitte beachten:

Beim Kreuzen des zugeschütteten Grabens den kürzesten Weg nehmen,
d.h. möglichst senkrecht kreuzen.
Dabei langsam rollen und Drehzahl niedrig halten.

Viel Spaß beim Fliegen!

Geländearbeiten

Am Samstag waren rund ein dutzend Mitglieder damit beschäftigt, die zwei Wochen zuvor gefällten Bäume zu spalten und zu stapeln. Der Reisig wurde verbrannt.
Zum Mittagessen gab’s Würstchen und Brötchen. Aufgrund der großen Hitze war man kreativ und nutzte die Mistgabel zum Grillen.

Baustelle – Verlegung Frisch- und Abwasserleitung

und noch ein Videoschwenk…

Totengedenken am Fliegerdenkmal, 2016

Berndt LupkeAm Sonntag fand am Fliegerehrenmal das Totengedenken statt. Bernd Lupke hielt hierbei, in Vertretung des ersten Vorsitzenden, die Ansprache, welches hier in Auszügen zu lesen ist:

Liebe Fliegerkameraden und Fliegerkameradinnen, liebe Freunde der Fliegerei,

es ist gute Tradition in unserem Verein, dass wir uns gemeinsam mit dem 1. Aeroclub Stuttgart hier am Fliegerehrenmal zum Gedenken an unsere verstorbenen Fliegerkameraden und Fliegerkameradinnen treffen. Da unser Vorsitzender nicht anwesend sein kann, hat er mich gebeten einige Worte für unseren Verein zu sagen. Ich habe es gerne übernommen, ihn in seinem Sinn zu vertreten und auch einige gemeinsame Gedanken an diesem historischen schönen Ort heute zu sagen.

Der Totensonntag ist in der evangelischen Kirche ein Gedenktag für die Verstorbenen. Die Ursprünge als offizieller Gedenktag gehen auf den König von Preußen im Jahr 1816 zurück Er soll an die Verstorbenen erinnern. Er thematisiert in besonderer Weise die Erwartung des jüngsten Tags und die Frage wie es für uns Menschen nach dem Tod weitergeht, Einzug in das ewige Leben oder ewiges Feuer.

Unseren Vorsitzenden Wolfram Schröder verbindet der Rückblick auf Verstorbene immer etwas sehr Persönliches und es verlangt aus seiner Sicht Zeit. Zeit zum Abschied nehmen und näheres Nachsehen, wo deren wertvollen Seiten zur Geltung kommen würden.

Was wäre geworden, wenn Sie noch da gewesen wären? Was haben sie für Spuren hinterlassen? Das sind bei genauer Betrachtung viele. Jeder von uns hat dazu seine subjektive Wahrnehmung. Zusätzlich zu den Verstorben der Vorjahre, haben wir in 2016 den Tod unseres hochgeschätzten und lieben Fliegerkamerad Georg Neugebauer zu beklagen. Er war es, der z. B. Wolfram ermutigt hat sich in den Vorstand des Vereins einzubringen. Er war es, der den Gedanken gesät hat.

Ich verbinde mit Georg viele wertvolle Gespräche, Hilfsbereitschaft gegenüber Allen die Hilfe brauchten, seine Eigeninitiative und die Erkenntnis, dass es möglich ist, von einer schweren unheilbaren Erkrankung betroffen zu sein und trotzdem positiv am Leben teilzunehmen.

Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht auf irgendeine Weise an uns wertvolle, wegweisende Fliegerkameraden denken. Manche von Ihnen sehen uns aus anderer Perspektive wohlwollend zu, wie wir ihre Hinweise verarbeitet haben. Nun wollen wir uns die Zeit nehmen, auch ihrer zu gedenken. Wenn ich feststelle, dass ich das erste Mal im November 1960 als junger Segelflieger hier stand, sind es viele und es waren vorher schon einige. Und jeder von ihnen hat einen Unterschied für uns gemacht, ob wir wollten oder nicht.

Sie haben uns Werte wie Respekt, Zuverlässigkeit, Aufmerksamkeit, Mut vermittelt. Heute müssen wir als Folge der allgegenwärtigen medialen Überblendung und Ablenkung immer mehr Anstrengungen für die Erhaltung dieser Werte aufbringen. Es ist einfach nach “Besserem” zu rufen, aber die Ausdauer und den Mut aufzubringen, stetig das Bessere zu tun, ist nicht leicht. Unsere Verstorbenen Flieger haben uns das vorgelebt. Und das war sicher nicht immer einfach. Von deren Spuren und Handlungsempfehlungen können und sollten wir weiter zehren und sie als Vorbilder sehen. Dies auch bei sich stetig ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für und in unseren Vereinen und den anstehenden Herausforderungen und notwendigen Veränderungen.

Was würden sie empfehlen? Ein Rückblick kann auch eine unerwartete Vorausschau bieten.
In diesem Zusammenhang empfehle ich jedem, sich doch mal mit Matthäus 24, Vers 31 bis 46 zum Weltgericht und den sich daraus ergebenden Empfehlungen für uns Lebende zu befassen. Unabhängig von Religion und Glaube, wünscht sich doch jeder zu den Schafen und nicht zu den Böcken zu gehören.

Vielen Dank

vor dem Totengedenken