Flugtag 2017, am 26.+27.August

Unsere Flugbegeisterung kann man alle zwei Jahre beim Wächtersberger Flugtag miterleben. Am 26. und 27. August präsentieren wir wieder die ganze Bandbreite des Fliegens: Segel- und Motorflugzeuge und insbesondere Oldtimer gehören fest ins Programm, wie auch Modellflugzeuge.

Im Rahmen des Flugprogrammes am Sonntag, sind u.a. geplant: Motorkunstflug mit dem Doppeldecker Christen Eagle, sowie der North American AT-6D „Miss Las Vegas“ aus Tannheim.

Begleitet wird das Wochenende auch vom großen Oldtimer-Treffen mit Fahrzeugen aus verschiedenen Epochen.

Zeiten:
Beginn ist am Samstag um 15 Uhr.
Es gibt an beiden Tagen ein Fahrzeug-Oldtimertreffen.
An beiden Tagen werden auch Rundflüge angeboten, auch in solchen Flugzeugen, die am Sonntag am Flugprogramm teilnehmen.

Am Sonntag spielt ab 11Uhr die Stadtkapelle Wildberg.
Ab 14Uhr gibt es rund drei Stunden lang das große Flugspektakel.

Eintritt: Kombipreis für beide Tage zusammen 7,- EUR, bis 14 Jahre frei.

OGN Antenne auf dem Wächtersberg

Anfang Januar 2017 haben wir eine Antenne installiert, welche die FLARM Signale von Flugzeugen in der Umgebung des Wächtersberges empfängt. Der Wächtersberg ist somit Teil eines internationalen Netzwerkes – das sog. Open Glieder Network (OGN) – geworden.
Viele Stationen empfangen mittlerweile die FLARM Signale und leiten sie zu einem zentralen Server, welcher daraus ein aktuelles Lagebild erstellt und per www darstellt (Glidertracker Südwest Deutschland).

3.2.2017: Wir sind nun ca. zwei Wochen aktiv und haben Signale von Heidelberg bis Donaueschingen und von Baden Baden bis Heidenheim Brenz aufgefangen:
Unsere Antenne funktioniert außerordentlich gut.

Sie wird uns helfen, die Position unserer Flugzeug besser zu bestimmen, ein großer Vorteil wenn wir Flugzeuge suchen.
Außerdem sind wir damit in der Lage, eine automatische Erfassung der Flugbewegungen auf unserem Platz zu etablieren (geht nur mit Fluggeräten, die FLARM haben).

RvdH

Frohe Weihnachten

Das Jahr geht langsam zu Ende. Auf diesem Wege ganz herzlichen Dank an alle Mitglieder und Freunde, die uns in diesem Jahr, mit ihrem Einsatz in den Lehrgängen, an den Wochenendflugtagen, in der Werkstatt, bei der Instandsetzung der Flugzeuge und Winde, bei allen Arbeiten unterstützt haben.

Wir wünschen Euch allen und Euren Familien, ein frohes, gesundes und besinnliches Weihnachtsfest. Auch wünschen wir Euch für das kommende Jahr 2017, alles Gute, Gesundheit, viel Glück, Zufriedenheit, viele schöne fliegerische und gemeinsame Erlebnisse.

Euer Armin

Gut besuchte Weihnachtsfeier

Am Samstag fand die von der Jugendgruppe organisierte Weihnachtsfeier statt. Auf der Terrasse konnte man sich am Feuer wärmen. Die Schwedischen Feuer und die Fackeln sorgten für eine romantische Atmosphäre, so ließ es sich lange auf der Terasse aushalten. Bei einem Becher Glühwein wurden Fliegergeschichten zum Besten gegeben. Die Schupfnudeln mit Kraut sowie die Crepes fanden reißenden Absatz.
Im Vereinsheim sang Rüdiger Schaible, es spielten Vater und Sohn, beide mit Gitarre, Lieder wie “Über den Wolken…”, aber auch fetzige Rock’n’Roll Stücke gehörten zum Repertoire.
Dieser Rahmen, in dem die Feier stattfand, kam gut bei den Gästen an. Das schreit nach Wiederholung.

Flugsportvereinigung lädt ein zur Weihnachtsfeier

Wann: Samstag, 17.12., ab 16 Uhr
Wo: Auf dem Fluggelände

Die Jugendgruppe der Flugsportvereinigung Wächtersberg organisiert auf der Terrasse und im Vereinsheim einen gemütlichen Abend bei weihnachtlicher Stimmung. So kann man in romantischer Atmosphäre mit einem Glühwein oder Punsch in der Hand am Feuer stehen, umrahmt von Fackeln. Wem es trotzdem zu kalt sein sollte, kann sich in das beheizte und dekorierte Vereinsheim begeben. Auch der Hunger kann gestillt werden mit Schupfnudeln mit Kraut oder einem Crêpe.

Wir freuen uns über jeden Besucher, sei es von Freunden, Gönnern, Piloten und alle die es werden wollen. Dies wäre doch eine gute Gelegenheit uns kennenzulernen und mehr zu erfahren!

Also dann, sehen wir uns am kommenden Samstag, 17.Dezember, ab 16 Uhr, auf dem Fluggelände, im Vereinsheim der FSV Wächtersberg!

Bahn wieder freigegeben !!

Graben quer über PlatzDie Landebahn ist wieder freigegeben.

Bitte beachten:

Beim Kreuzen des zugeschütteten Grabens den kürzesten Weg nehmen,
d.h. möglichst senkrecht kreuzen.
Dabei langsam rollen und Drehzahl niedrig halten.

Viel Spaß beim Fliegen!

Geländearbeiten

Am Samstag waren rund ein dutzend Mitglieder damit beschäftigt, die zwei Wochen zuvor gefällten Bäume zu spalten und zu stapeln. Der Reisig wurde verbrannt.
Zum Mittagessen gab’s Würstchen und Brötchen. Aufgrund der großen Hitze war man kreativ und nutzte die Mistgabel zum Grillen.

Baustelle – Verlegung Frisch- und Abwasserleitung

und noch ein Videoschwenk…

Totengedenken am Fliegerdenkmal, 2016

Berndt LupkeAm Sonntag fand am Fliegerehrenmal das Totengedenken statt. Bernd Lupke hielt hierbei, in Vertretung des ersten Vorsitzenden, die Ansprache, welches hier in Auszügen zu lesen ist:

Liebe Fliegerkameraden und Fliegerkameradinnen, liebe Freunde der Fliegerei,

es ist gute Tradition in unserem Verein, dass wir uns gemeinsam mit dem 1. Aeroclub Stuttgart hier am Fliegerehrenmal zum Gedenken an unsere verstorbenen Fliegerkameraden und Fliegerkameradinnen treffen. Da unser Vorsitzender nicht anwesend sein kann, hat er mich gebeten einige Worte für unseren Verein zu sagen. Ich habe es gerne übernommen, ihn in seinem Sinn zu vertreten und auch einige gemeinsame Gedanken an diesem historischen schönen Ort heute zu sagen.

Der Totensonntag ist in der evangelischen Kirche ein Gedenktag für die Verstorbenen. Die Ursprünge als offizieller Gedenktag gehen auf den König von Preußen im Jahr 1816 zurück Er soll an die Verstorbenen erinnern. Er thematisiert in besonderer Weise die Erwartung des jüngsten Tags und die Frage wie es für uns Menschen nach dem Tod weitergeht, Einzug in das ewige Leben oder ewiges Feuer.

Unseren Vorsitzenden Wolfram Schröder verbindet der Rückblick auf Verstorbene immer etwas sehr Persönliches und es verlangt aus seiner Sicht Zeit. Zeit zum Abschied nehmen und näheres Nachsehen, wo deren wertvollen Seiten zur Geltung kommen würden.

Was wäre geworden, wenn Sie noch da gewesen wären? Was haben sie für Spuren hinterlassen? Das sind bei genauer Betrachtung viele. Jeder von uns hat dazu seine subjektive Wahrnehmung. Zusätzlich zu den Verstorben der Vorjahre, haben wir in 2016 den Tod unseres hochgeschätzten und lieben Fliegerkamerad Georg Neugebauer zu beklagen. Er war es, der z. B. Wolfram ermutigt hat sich in den Vorstand des Vereins einzubringen. Er war es, der den Gedanken gesät hat.

Ich verbinde mit Georg viele wertvolle Gespräche, Hilfsbereitschaft gegenüber Allen die Hilfe brauchten, seine Eigeninitiative und die Erkenntnis, dass es möglich ist, von einer schweren unheilbaren Erkrankung betroffen zu sein und trotzdem positiv am Leben teilzunehmen.

Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht auf irgendeine Weise an uns wertvolle, wegweisende Fliegerkameraden denken. Manche von Ihnen sehen uns aus anderer Perspektive wohlwollend zu, wie wir ihre Hinweise verarbeitet haben. Nun wollen wir uns die Zeit nehmen, auch ihrer zu gedenken. Wenn ich feststelle, dass ich das erste Mal im November 1960 als junger Segelflieger hier stand, sind es viele und es waren vorher schon einige. Und jeder von ihnen hat einen Unterschied für uns gemacht, ob wir wollten oder nicht.

Sie haben uns Werte wie Respekt, Zuverlässigkeit, Aufmerksamkeit, Mut vermittelt. Heute müssen wir als Folge der allgegenwärtigen medialen Überblendung und Ablenkung immer mehr Anstrengungen für die Erhaltung dieser Werte aufbringen. Es ist einfach nach “Besserem” zu rufen, aber die Ausdauer und den Mut aufzubringen, stetig das Bessere zu tun, ist nicht leicht. Unsere Verstorbenen Flieger haben uns das vorgelebt. Und das war sicher nicht immer einfach. Von deren Spuren und Handlungsempfehlungen können und sollten wir weiter zehren und sie als Vorbilder sehen. Dies auch bei sich stetig ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für und in unseren Vereinen und den anstehenden Herausforderungen und notwendigen Veränderungen.

Was würden sie empfehlen? Ein Rückblick kann auch eine unerwartete Vorausschau bieten.
In diesem Zusammenhang empfehle ich jedem, sich doch mal mit Matthäus 24, Vers 31 bis 46 zum Weltgericht und den sich daraus ergebenden Empfehlungen für uns Lebende zu befassen. Unabhängig von Religion und Glaube, wünscht sich doch jeder zu den Schafen und nicht zu den Böcken zu gehören.

Vielen Dank

vor dem Totengedenken

Übersicht über die Strecken unserer Piloten des Wächtersberg, ab 2006

SteckenUeberMonateEs wurden alle Startplätze mit berücksichtigt, also auch die außerhalb des Wächtersberges. Traditionell ist der Mai der Monat mit den weitesten Flügen. Dann kommt eine kleine Delle, und im Juli werden wieder weitere Strecken geflogen. Der August ist i.d.R. auch nicht schlecht. Hier ist das Fluglager Sisteron in Südfrankreich und es findet der Klippeneckwettbewerb statt, an dem der Wächtersberg in den letzten Jahren wieder verstärkt teilnimmt. Beides sind große „Streckenfluggeneratoren“.
Ich kann im Moment nicht erkennen ob sich die Streckenflüge pro Monat signifikant verschieben (Stichwort globale Erwärmung). Vielleicht haben wir noch zu wenige Daten, um das zu belegen. Es ist zu erkennen, daß wir mehr und längere Streckenflüge haben. Im Moment führe ich das jedoch auf die zunehmende Zahl unserer Streckenpiloten, besseres Gerät und die steigende Erfahrung der Piloten zurück.
Die Flüge im Dezember stammen zum größten Teil von der Südhalbkugel (Namibia), sind also für unseren Saisonverlauf in Europa nicht typisch. Manchmal können wir im Winter Welle fliegen, das sind dann aber keine großen Strecken.
RvdH