Jahreshauptversammlung 2018

Im Saal vom Gasthof-Hotel Krone Wildberg, waren am Samstag Abend, den 24. Februar 2018, viele Gäste versammelt. Über 60 Mitglieder saßen an den Tischen, als die Versammlung vom Vorsitzenden, Wolfram Schroeder, eröffnet wurde. Dieser begrüßte den ehemaligen Ehrenvorsitzenden Karl Göttisheim und den derzeitigen Ehrenvorsitzenden Berndt Lupke. Desweiteren begrüßt wurden Wildbergs Bügermeister Ulrich Bünger und der BWLV Vize-Präsident und Schatzmeister Hans-Joachim Proß.

Es gab Grußworte vom stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Klein per Video-Botschaft, da er an diesem Abend nicht anwesend sein konnte. Im Wesentlichen appellierte er an alle Mitglieder sich mit einzubringen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Wolfram Schroeder gab dann einen Jahresrückblick mit den Highlights, zu denen unter anderem die an der Schule angebotenen Segelflug AG gehörte. Auch das neue Kantinenkonzept wurde erfolgreich umgesetzt, mit einer Stammbesetzung und regelmäßig angebotenen Speisen. Seit dem Frühjahr ist das Vereinsheim an das öffentliche Wasser Ver- und Entsorgungsnetz angeschlossen. Es gab das Pfingstfluglager, mit reger Teilnahme durch Schüler der Segelflug AG. Lob gab es für den von der Jugendgruppe organisierten ersten und erfolgreichen BWLV Jugend Fly-In, für das es dieses Jahr eine Wiederholung geben wird. Der Flugtag war organisatorisch ein Kraftakt, dafür aber sehr gut besucht und ein voller Erfolg, nicht zuletzt Dank der hervorragenden und aufwändigen Organisation durch Martin Losberger, wodurch es eine Vielfalt von einmaligen und beeindruckenden Flugzeugen zu bewundern gab. Vor dem Flugtag nahmen Timo Protzer und Karl-Heinz Röhm am Segelflugwettbewerb auf dem Klippeneck in der Doppelsitzerwertung teil und standen am Ende auf dem Siegerpodest ganz oben, wofür es einen großen Applaus gab. Die Flugsaison endete mit dem Ziellandewettbewerb.

Zum Jahreswechsel wurde komplett umgestellt auf die neue Flugvereins-Verwaltungssoftware Vereinsflieger.de, die zuvor im Laufe des Jahres in Teilen bereits eingeführt wurde. Dazu passt auch, dass das Vereinsheim inzwischen einen schnelleren Internetzugang hat.

Eine Gedenkminute gab es für den Mitte des Jahres verstorbenen Gerhard Kummerer. Im Jahr 1962 trat er im Alter von 14 Jahren in den Verein ein und war über 55 Jahre lang eine tägliche Stütze und ein vorbildlicher Fliegerkamerad.

Es folgten die Jahresberichte der einzelnen Funktionsbereiche. Für die Technik berichtete Ralph Maier in Vertretung für Alexander Maier. Die Personaldecke sei etwas dünn, so zeigte er anhand eines Organigramms, dass für mehrere Aufgabengebiete, aber auch Flugzeuge, verantwortliche Personen fehlen, was zu Mehrfachbelastungen führt.  Bei der Statistik mit den Wartungsaufwänden erklärten sich die im Vergleich zu den Vorjahren erhöhte Stundenzahl zweier Flugzeuge durch die Überholung des Cockpits. Das größte Projekt 2017 war, verursacht durch die vorgeschriebenen neuen 8,33khz fähigen Funkgeräte, der Tausch dieser, ganze zehn Stück an der Zahl. Für 2018 steht u.a. beim Motorsegler “Super Dimona” ein planmäßiger Tausch des Triebwerks an.

Zum Funktionsbereich Kantine, Wirtschaft und Events stellte Jan Goller fest, dass das neue Kantinenkonzept bereits Früchte trägt und inklusive Personalkosten kostendeckend operiert. Für diesen Erfolg gebührt riesiger Dank an Gaby Burkhardt, für das große Engagement, der Erfolgt spricht für sich. Dieses Modell wird auch im neuen Jahr fortgeführt. Geplant ist, zum Jahresende die Kantine dann zu renovieren und mit zeitgemäßem Design auzustatten. Auch die Technik soll in dem Zuge erneuert werden, mit dann auch stromsparenderen Geräten.

Den Jahresbericht Finanzen präsentierte Dr.Christian Hentschel. Die finanzielle Lage stellt sich gut dar, da sich zwar mit dem Wasseranschluss der Soll-Stand vergrößerte, jedoch um einen deutlich geringeren Betrag als die entstandenen Kosten. Auch die Auswirkungen durch die neuen Funkgeräte verursachten Kosten von knapp 20.000,- Euro konnten durch die gute Kassenlage verkraftet werden. Hierzu beigetragen hat die früher optimierte Kostenstruktur, aber auch der erfolgreiche Flugtag.

Flugbetriebsleiter Manuel Dürr präsentierte den Jahresbericht Ausbildung & Flugbetrieb 2017. Die Gesamtflugzeiten waren die letzten drei Jahre stabil. Beim Segelflug setzte sich der Abwärtstrend fort, im Gegensatz dazu gab es gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegene Motorflugzeiten. Jedoch gab es parallel auch einen leichten Rückgang bei den Mitgliedszahlen, was sich beim Stundendurchschnitt pro Mitglied widerspiegelt, der einen deutlichen Aufwärtstrend zeigte. In Summe gab es mit Vereinsflugzeugen und Privatflugzeugen 3293 Flugbewegungen. Es gab (ohne Flugtag und Jugend Fly-In) weitere 83 Fremdlandungen, 30 davon von Segelflugzeugen, somit deutlich weniger als die genehmigten 150 Landungen für fremde Motorflugzeuge. Beim Personalstand gibt es derzeit 12 ehrenamtliche Fluglehrer. Hier muss es in den nächsten Jahren bei den Fluglehrern Neuzugänge geben, um die anstehenden altersbedingten Abgänge auszugleichen. Derzeit befinden sich 17 Flugschüler in der Ausbildung. Letztes Jahr konnten zwei Ihre Segelfluglizenz erwerben.

Unter sportlichen Aspekten wurden neben der erfolgreichen Teilnahme am Klippeneckwettbewerb auch die von den Vereinsmitgliedern im Online Contest im Segelflug geflogene Gesamtstrecke von 26.189 Kilometern erwähnt. Die im Jahr 2017 vom Wächtersberg längsten geflogenen Flüge waren 799km von Markus Benz, 676km durch Jochen Goller, sowie 665km von Alexander Maier.

Im vergangenen Jahr gab es keine Unfälle und keine größeren Zwischenfälle.

Der Jugendleiter Christopher Müller und neu gewählte Stellvertreter Jonas Goller präsentierten einen Jahresrückblick sowie Ausblick auf 2018. Sie bedankten sich beim früheren stellvertretenden Jugendleiter Patrick Hagel für sein Engagement. Derzeit gibt es 19 jugendliche Mitglieder, also fast ein Drittel der Gesamtmitgliederzahl.

Vor der Vorstandswahl präsentierte Wolfram Schroeder unter anderem die Entwicklung der Mitgliederzahl, die im letzten Jahr stabil war, dank 12 Neuzugängen. Auch die auf 5 Jahre angelegte Phase der Weiterentwicklung der Vereinsstruktur zeigt bezüglich der Leistungsfähigkeit bereits beeindruckende Ergebnisse, so wird der Generationenwechsel zur Zukunftssicherung vollzogen. Zur weiteren Optimierung und Unterstützung werden den Funktionsteams Coaches beiseite gestellt. Die Funktionsbereiche als führende, eng vernetzte und eigenverantwortliche Einheiten im Verein, führen zur Dynamisierung und Arbeitsteilung.

Bürgermeister Ulrich Bünger  übernahm für diesen Abend die Wahlleitung. An die Mitglieder gerichtet lobte er den den tollen Flugsportverein, unter hervorragender Führung. Dieser habe die Zeichen erkannt und führt die notwendigen Optimierungen durch. Er nannte zwei wertvolle Dinge: Zeit, die vergeht, sowie Verantwortung und Vertrauen schenken der Vorstandschaft gegenüber, die wie alle die sich engagieren, die Freizeit opfern. Der Flugtag war eine hervorragende Veranstaltung und auch hier bedeutete es viel Verantwortung zu übernehmen.

Herr Bünger verwies darauf, dass oftmals kritische Herausforderungen nicht im Verein zu suchen sind, sondern außerhalb und daher man ein geschlossenes/einheitliches Bild nach außen geben muß. Die Stadt sieht sich als Fürsprecher. Von den Bürgern -und das sieht man an der Resonanz und Besucherzahl am Flugtag- ist der Verein angenommen/akzeptiert. Der Wasseranschluss bedeutet für den Verein eine Zukunftssicherung. Der Verein erhält die Unterstützung durch die Stadt und es laufen Gespräche über die Weiterentwicklung des Geländes. Es sei jetzt Baurecht zu sichern, zügig umzusetzen/anzupacken. An den Jugendleiter gerichtet gab er die Zusicherung einer Pokalspende für den zweiten BWLV Jugend Fly-In. Zum Schluss gab er sein Motto kund: der Einzelne möge immer reflektieren, was braucht die Organisation, was kann ich beitragen.

Die Vorstandschaft wurde komplett einstimmig entlastet. Die Wahl zum Vorsitzenden erfolgte auf Antrag in geheimer Abstimmung, in der Wolfram Schroeder mit mehr als 2/3 Mehrheit wiedergewählt wurde. Die weiteren Positionen wurden einstimmig gewählt: Stellv. Vorsitzender – Andi Klein; Funktionsbereiche: Technik – Alexander Maier, Events/Wirtschaft – Jan Goller, Flugbetrieb und Ausbildung – Manuel Dürr, Verwaltung/Finanzen – Jan Mierzwinski, Infrastruktur – Tim Zeller.

Im Rahmen der Ehrungen wurden erstmalig für die Erstplazierten des Ziellandewettbewerbs der FSV Wächtersberg Wander-Pokal vergeben. Den ersten Platz in der Kategorie Motorflug belegte Matthias Kühn, beim Motorsegler Chris Müller und beim Segelflug Armin Klos.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt (alle: 40 Jahre): Klaus Mayer, Hans Sautter und Karl Hennefarth. Für besonderes Engagement im Verein wurden geehrt Roland Burkhardt (Einbau von 10 neuen Funkgeräten) und Dr.Christian Hentschel, für seine 12 Jahre Tätigkeit in der Vorstandschaft (als Vorsitzender und Kassenwart).

Gruppenfoto der Geehrten und Erstplazierten vom Ziellandewettbewerb. [Bild mit freundlicher Genehmigung von Jacqueline Geisel]

Leider nicht anwesend waren die weiteren Jubilare:
65 Jahre Mitgliedschaft: Manfred Mayer     
50 Jahre Mitgliedschaft: Günther Kälberer
40 Jahre Mitgliedschaft: Stefan Heinzl
35 Jahre Mitgliedschaft: Nils Radau
30 Jahre Mitgliedschaft: Frank Wentzien
25 Jahre Mitgliedschaft: Joachim Stäck

 

Der Abend klang aus mit dem Lied “Über den Wolken” von Reinhard Mey, gesungen von Rüdiger Schaible.

Erfolgreiches Flugtagswochenende 2017

Am letzten Augustwochenende hieß es auf dem Wächtersberg wieder: Blick gen Himmel und Staunen!
Bereits am Samstagnachmittag wurde ein kaum weniger umfangreiches Flugprogramm als am Sonntag geboten. Mehrfach schraubte Vereinsmitglied Roland Heyl eine Cessna C172 in die Höhe, bevor zwei Fallschirmspringer des FSC Calw freiwillig das noch funktionierende Flugzeug verließen und sich in die Tiefe stürzten. Am Schirm hängend zogen sie Ihre -dank Rauchpatrone gut sichtbare- Spuren am Himmel. Ebenfalls Vereinsmitglied Manuel Dürr flog mit der Christen Eagle ein Motorkunstflugprogramm, bei dem die Figuren dank Rauchspuren gut nachvollziehbar waren. Sein Arbeitskollege, der in den Tagen nach dem Wochenende mit einer Boeing 767 Urlauber in die USA flog, zeigte mit der North American AT-6D was man mit der “Miss Las Vegas” möglich ist, die nicht nur schön war zu sehen, sondern dank des 600PS starken 9-Zylinder-Sternmotor auch akustisch ein Genuss war.
Lautlos dagegen flog Andy Belke mit einem Oldtimer Segelflugzeug Grunau Baby gemächlich die Höhe ab. Etwas schneller ging es bei Patrick Hagel zu, wie er mit dem Vereinsschulflugzeug ASK21 im Segelflug durch Rollen, Loopings und Turns manövrierte, dessen Ablauf er selbst sich ausgedacht hat.
Mehrfach flogen auch Großmodelle, die um die 25 Kilogramm auf die Waage bringen. Angetrieben waren diese mit Jetantrieb, klassischem Kolbenmotor mit rund 50PS oder Batteriegetrieben mit Elektromotoren.
Nachdem der Wind abgeflaut war, starteten am späten Nachmittag, Motorgleitschirme und ein Trike. Sie umrundeten dann den in der zwischenzeit gestarteten Heißluftballon.
Sowohl am Samstag, wie auch Sonntag, waren mehrere Klemm Flugzeuge vom Typ L25(Bj.1934),KL35(Bj.1940) und KL107(Bj.1960) zu bestaunen. Die Meisten kamen vom benachbarten Flugplatz Eutingen und waren zum Teil erst in den letzten Jahren wieder flugfähig restauriert worden. Martin Losberger führte am Mikrofon durchs Programm und gab zu Denken, dass das Holz für diese Flugzeuge wohl bereits Mitte des 19.Jahrhunderts gepflanzt worden sein muß, also vor einer sehr langen Zeit. Am Sonntag war unter den vielen begeisterten Besuchern ein 91-jähriger Zuschauer, der entschloss zur Veranstaltung zu kommen, als er vom Kommen der Klemm las. Denn in seiner Jugendzeit war er Lehrling bei der Leichtflugzeugbau Klemm GmbH. Dort fertigte er die Griffe am Tragflächenrandbogen. Er kam damals mehrfach in den Genuss auch beim Einfliegen der Klemm KL35 auf dem zweiten Sitz dabei sein zu dürfen.
So mancher Besucher entschloss sich auch bei einen Rundflug über den Nordschwarzwald dabei zu sein und konnte das Treiben am Boden aus der Luft bewundern.
Am Sonntag kam dann Paul Erhard mit der Zlin526 und absolvierte ein elegant geflogenes Kunstflugprogramm. Später dann folgte das absolute Highlight des Tages, die mit einem 1600PS starken Rolls-Royce Merlin V12 Motor ausgestattete North American P-51D Mustang, mit dem Beinamen “Louisiana Kid“. Diese 1944 gebaute Maschine, welche seit 2013 in Albstadt-Degerfeld stationiert ist, flog Wilhelm Heinz in beeindruckender Manier vor gebannt zuschauendem Publikum.
Aber nicht nur in der Luft gab es viel zu sehen. Roland Reinhard schaffte es soviele Oldtimer-Fahrzeuge (Traktoren, Autos und Motorräder) wie nie zuvor auf dem Wächtersberg zu versammeln, es fehlte nicht viel bis zu 200 !
Das Wochenende war in jeder Hinsicht ein Erfolg, so spielte auch das Wetter mit und alle Helfer können sich über ein gelungenes Wochenende freuen!

Unten ein paar Impressionen.
Anbei noch die Presseveröffentlichungen beim Schwarzwälder Bote und Gäubote.

Samstag

Sonntag

Erster BWLV Jugend Fly-In auf dem Flugplatz Wächtersberg

Am vergangenem Wochenende (20. und 21. Mai) waren alle im Baden-Württembergischen Luftfahrtverband (BWLV) vertretenen Luftsportarten auf dem Flugplatz Wächtersberg zu sehen. So waren mit rund 150 Teilnehmern mehr als doppelt soviele als ursprünglich erwartet angereist, sowohl über den Luftweg wie auch auf dem Landweg.

Initiatoren und Organisatoren der Veranstaltung waren Christopher Müller (Jugendleiter der Flugsportvereinigung Wächtersberg) und sein Stellvertreter Patrick Hagel. Sie hatten sich überlegt, wie man das Fliegerische und ein Zusammentreffen der jugendlichen Piloten in Baden-Württemberg kombinieren könne. Nach Rücksprache mit dem Jugendleiter des BWLVs, Oliver Goller, sowie mit der Unterstützung des BWLVs, entstand die Idee des nun erstmalig durchgeführten Jugend Fly-Ins.

Am Ende des Tages waren es insgesamt 24 Flugzeuge, die auf dem Wächtersberg gelandet waren.
Am Abend startete ein Heißluftballon bei Effringen, mit dem Ziel möglichst auf dem Flugplatz zu landen, was leider aufgrund der variierenden Windverhältnisse nicht gelang. Jedoch konnte in rund 700 Meter Höhe ein Fallschirmspringer des Fallschirmsportspringerclubs Calw abspringen und auf dem Flugplatz vor der begeisterten Jugendgruppe landen.

Am Abend gab es aus der Hand der Organisatoren sechs Pokale, die unter anderem von der Stadt Wildberg, vertreten durch Herrn Ormos (Kulturamtsleiter), gestiftet wurden. In der Kategorie für die größte angereiste Jugendgruppe ging der Pokal an die Sindelfinger Piloten, die mit 15 Teilnehmern erschienen waren. Ein Pokal wurde für das älteste Segelflugzeug an Jens Holnaicher überreicht. Der amtierende deutsche Meister im Segelkunstflug in der Klasse „Advanced“ war von Hayingen angereist, mit der im Jahre 1955 einzigen jemals gebauten Ly542K Stösser. Mit dem ältesten Motorflugzeug aus dem Jahr 1972, einer DR300 flog aus Freiburg Jan Schandl. Weitere Pokale wurden vergeben für die meisten angereisten Flugzeuge eines Vereins, jeweils drei aus Lahr sowie Backnang. Die weiteste Anreise mit dem Segelflugzeug Ka7 war ca.150 Kilometer von Bohlhof, nahe der schweizerischen Grenze, im Schlepp hinter einem Motorflugzeug. Per rein thermischen Flug kam von Winzeln ein DuoDiscus, ein Segelflugzeug Doppelsitzer, mit einer Strecke von 110km.

Der Abend klang aus am Lagerfeuer und der von Fackeln umrahmten Terasse des Vereinsheims. Auch die in unterschiedlichen Farben angestrahlten Flugzeuge an der „Flightline“ waren eine Augenweide. Für Schlafmöglichkeiten war gesorgt, dank Leihgaben des Wildberger CVJM standen genügend Feldbetten zur Verfügung in den großen Schlafzelten der Jugendfeuerwehr Wildberg.
Diese erste Veranstaltung dieser Art übertraf die Erwartungen Aller. „Die Jugendlichen sind begeistert!“ so BWLV Jugendleiter Oliver Goller. Er sprach ein Kompliment aus für die hervorragende Organisation und Durchführung der Jugendgruppe der Flugsportvereinigung Wächtersberg und erwartet, dass es eine Wiederholung geben wird. Der Stellenwert der Veranstaltung wurde durch den Besuch von Eberhard Laur, dem Präsidenten des BWLVs, unterstrichen.

Impressionen vom Samstag:

BWLV Jugend Fly-In auf dem Flugplatz Wächtersberg (EDSV) vom 20. – 21. Mai 2017

Wie bereits in der Adler Ausgabe März angekündigt, folgen nun die genaueren Informationen zu unserem BWLV Jugend Fly-In.

Das Anmeldeformular findet Ihr hier.

RF5

RF5

Das Event wird vom 20. – 21. Mai 2017 auf dem Flugplatz Wächtersberg-Hub (EDSV) stattfinden. Der Wächtersberg ist ein Sonderlandeplatz mit Genehmigung für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motormaschinen der E-Klasse. Aufgrund unseres Status als Sonderlandeplatz benötigt ihr eine PPR-Genehmigung (Pflicht für Alle, sowohl TMG, UL und SEP, aber auch für Segler, da ihr mit dem Briefingpaket die notwendige Einweisung für den Flugplatz erhaltet). Diese erhaltet ihr auf der Seite mit unserem Briefingpaket und PPR-Formular. Dies muß jeder Pilot selbstständig mit o.g. Link beantragen. Es stehen genug Stellplätze im Freien zur Verfügung, Hallenstellplätze sind vereinzelt auf Anfrage möglich. Für anreisende Segelflugzeuge besteht natürlich die Möglichkeit eines Heimschlepps.

Thermik

Thermik

Mit dem Jugend Fly-In verfolgen wir das Ziel, die Jugendgruppen des BWLVs zusammenzubringen und die Kontakte zwischen den Vereinen zu pflegen. Es sollen so viele Jugendliche wie möglich zusammenkommen.
Die Gruppe, die mit den meisten Jugendlichen, sowie die Gruppe die mit den meisten Flugzeugen vertreten ist, erwartet eine Überraschung. Des Weiteren erwartet den Segelflieger, der an diesem Tag die weiteste Strecke in Form eines Thermikfluges zurücklegt und den Segelflieger mit der weitesten Entfernung zu seinem Heimatflugplatz, einen kostenlosen Flugzeug-Schlepp. Außerdem bieten wir dem Piloten, der mit dem ältesten Flugzeug anreist ein Geschenk.

Lagerfeuer

Lagerfeuer

Um die besten Voraussetzungen für eine gelungene Party zu bieten, stellen wir selbstverständlich Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt online über die Homepage des Vereines (www.fsvwaechtersberg.de).
Die Flugsportvereinigung Wächtersberg freut sich auf zahlreiches Erscheinen, viele Flugzeuge und eine gelungene Party am Abend.

Für Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Eure FSV Jugendgruppe
Patrick Hagel (0174/ 3775134)


-> zum Anmeldeformular

Besuch des Stuttgarter Bibelkreises

Am Samstag besuchten über 50 Senioren das Fluggelände Wächtersberg. Der Bibelkreis vom „Aidlinger Kreis Stuttgart“ veranstaltet zweimal im Jahr einen gemeinsamen Ausflug. Dieser stand nun unter dem Motto: „Wir wollen doch mal sehen, wo wir am 1. Advent hin gehen!!!“
Der Aidlinger Kreis Stuttgart ist Teil der 1927 in Aidlingen gegründeten Schwesternschaft. Für viele in der Region bekannt unter anderem durch den alljährlich stattfindenden Pfingstjugendtreffen in Aidlingen. Für zweieinhalb Tage verwandelt sich das Gelände des Diakonissenmutterhauses in eine große Zeltstadt, bei der rund 10.000 Jugendliche an Gottesdiensten, Seminaren und musikalischen Beiträgen teilnehmen.
Die Teilnehmer des Bibelkreises kommen aus dem Großraum Stuttgart, u.a. auch aus Dettingen/Teck oder Marbach, so Schwester Renate, die den Ausflug organisierte. Da die Gemeinschaft den ersten Advent in Wildberg auf dem Haus Saron verbringen wird, sollte der Tagesausflug dorthin führen, um es schon mal kennenzulernen. So wurde der Mittag an der Feuerstelle verbracht und dem Verzehr des eigens mitgebrachten Grillgutes. Manche nutzten die Gelegenheit zu einer kleinen, rund einstündigen, Wanderung zur ca. 500 Meter entfernten und rund 800 Meter langen Lützenschlucht.
Zum Kaffetrinken fuhr am Nachmittag der vollbesetzte Bus zum Segelfluggelände Wächtersberg. Da die reguläre Zufahrt durch die am Wochenende vom MSC Falke Wildberg-Sulz durchgeführten Motorradtrialwettbewerbs versperrt war, holte sie Jan Goller auf seinem Moped in Sulz ab, um den Busfahrer durch die steil aufwärts windende Straße am Sportplatz vorbei zum Flugplatz zu lotsen.
Aus der Jugendgruppe der Flugsportvereinigung Wächtersberg organisierte Jan Goller zusammen mit Svenja Schulz die Verpflegung. So versorgten beide die über 50 Besucher mit verschiedenen Torten und Getränken. Bei strahlend blauem Himmel und über 20°C saßen viele auf der Terrasse.
Einige wagten auch den Aufstieg auf den dreistöckigen Turm und verfolgten den Flugbetrieb. So begeisterten sie sich für die steil beim Windenstart in die Lüfte katapultierten Segelflugzeuge. Auch der Informationshunger konnte durch Vereinsmitglieder gestillt werden.
Auf die Frage, wie die Gruppe darauf kam auf dem Segelfluggelände vorbeizuschauen verriet Schwester Renate, dass der Tipp von der Touristik-Information Wildberg kam. Sie freute sich über den gelungenen Nachmittag auf dem Flugplatz.
Ein Teil der Gruppe machte noch einen kleinen Spaziergang auf dem Gäurandweg und genossen den Ausblick in die Weite des Schwarzwaldes und hinab ins Nagoldtal.
Nach einem gemeinsamen Gruppenbild ging es dann zurück nach Stuttgart. Es gab viele begeisterte Gesichter und so manch einer versprach wieder mal vorbeizuschauen und auch die Möglichkeit eines Rundfluges über dem Schwarzwald zu nutzen.

7. Treffen der Golf 1 Freunde Süddeutschland, auf dem Flugplatz Wächtersberg

Zum siebten Mal trafen sich die “Golf 1 Freunde Süddeutschland”, zum zweiten Mal auf dem Flugplatz Wächtersberg. Die Facebook Gruppe “Golf 1 Freunde Süddeutschland” zählt aktuell über 3000 Mitglieder. “Es ist kein Verein, sondern versteht sich als Freundeskreis zur Pflege eines Kulturgutes.”, so Oliver Schmid.
Oliver Schmid ist Organisator und Initiator dieses Golf 1-Treffens und freute sich über die fast 100 Golfs, die trotz der niedrigen Temperaturen erschienen. Es waren auch Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz da. Aus Braunau an der Inn kam der, mit knapp 400 Kilometern am weitesten Angereiste, mit seinem Jetta. Zu sehen waren neben dem “Golf 1” auch die anverwandten Typen wie Caddy, Jetta und Scirocco der ersten Generation. Neben Cabrios auch getunte Golfs und Umbauten.

Auch ein Exemplar aus Südafrikanischer Fertigung war zu sehen, dieser wurde ausschließlich als Rechtslenker ab 1984 und noch bis 2009 produziert, also 35 Jahre nach Vorstellung des ersten VW Golfs. Es wurde in Südafrika der vom Golf I abgeleitete Citi Golf äußerlich weitgehend unverändert hergestellt.

Ein Höhepunkt an diesem Tage war ein “Renngolf” mit 307 Pferdestärken unter der Haube. Diesen fährt Egidio Pisano aus Oberjesingen überwiegend bei Bergrennen, zum Beispiel in Tauberbischoffsheim oder Pirmasens. Er nahm auch Teil an Rennen in Österreich, der Schweiz, Italien und Luxemburg. Das Auto basiert auf einen Original Golf GTI, Baujahr 1980, den er seit 1981 sein eigen nennt und immer in rot lackiert war. Bereits 1984 wurden die ersten Umbauten durchgeführt und ist inzwischen ein Komplettumbau zum Rennauto, mit aus Kohlefaser gefertigtem Dach, Kotflügel und Heckklappe, sowie aus Plexiglas bestehenden Scheiben – alles zur Gewichtsminimierung, von nur noch 700 Kilogramm. Auf einer Strecke von wenigen hundert Metern beschleunigt es auf seine maximale Geschwindigkeit von 189km/h. Diese Geschwindigkeit will auch wieder durch eine entsprechende 10-Kolben-Bremsanlage mit 350er Scheiben abgebremst werden.

“Wir freuen uns schon auf das nächste Mal auf Eurem Fluggelände”, freute sich Oliver Schmid über die gelungene Veranstaltung.

Impressionen vom Tag:


Der “Renngolf”:

… und noch von Birgit Klos:

Golf 1 Treffen am 20.September

6. Treffen der Golf 1 Freunde Süddeutschland, auf dem Flugplatz Wächtersberg

Zum sechsten Mal trafen sich die “Golf 1 Freunde Süddeutschland”, diesmal unter dem Motto “Golf 1 meets Airfield”. So fand gerade drei Wochen nach dem Flugtag, auf dem Flugplatz Wächtersberg bei Wildberg, wieder ein Großereignis statt. Oliver Schmid, Organisator der Veranstaltung freute sich über die knapp 200 Golfs. Er ist der Initiator dieses Golf 1 Treffens und konnte bereits beim ersten Treffen auf dem Flugfeld in Böblingen damals rund 100 Fahrzeuge zählen. Es waren auch Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz da. Das Ganze wurde ermöglicht in Zusammenarbeit mit dem Vereinsmitglied der Flugsportvereinigung und selber Oldtimerfan Roland Reinhardt, unterstützt durch die engagierte Jugendgruppe.

Besonders war das Treffen auch durch das 40 jährige Jubiläum des Golfs! So schrieb im Frühjahr die Süddeutsche Zeitung: “Der VW Golf ist der Bestseller unter den deutschen Autos. Er gab einem Fahrzeugsegment (“Golf-Klasse”) und einem Menschenschlag (“Generation Golf”) einen neuen Namen und “ist das Herz der Marke Volkswagen” wie es der [nun ehemalige] Konzernchef Martin Winterkorn ausdrückt.”

Die Facebook Gruppe “Golf 1 Freunde Süddeutschland” zählt schon nach drei Jahren knapp zweieinhalb tausend Mitglieder. “Es ist kein Verein, sondern versteht sich als Freundeskreis zur Pflege eines Kulturgutes.” so Oliver Schmid. Er verlieh dreißig Pokale, in den verschiedenen Bereichen wie ältester aber auch originalster Golf. Auch der schönste Motor wurde prämiert, wie auch der beste Schrauber. Auch der am weitesten Angereiste durfte sich über einen Pokal freuen, so kam er aus Ungarn und fuhr 962 Kilometer.

Zu sehen war selbstverständlich der “Golf 1”, daneben aber auch die anverwandten Typen wie Caddy, Jetta und Scirocco der ersten Generation. Neben Cabrios auch getunte und Umbauten wie Golfs mit Flügeltüren. Auch ein Golf mit Porsche Motor und Fahrwerk konnte bestaunt, hiervon gibt es nur zwei in ganz Deutschland. Unter der Haube sind ein V8 Turbo mit 5 Liter Hubraum und 280 Pferdestärken.

Die Bevölkerung aus den umliegenden Gemeinden kam zum Flugplatz Wächtersberg um das Golf-Spektakel zu bewundern.

Aktion “Martinskirche fliegt…”

Am Sonntag konnte die Flugsportvereinigung Wächtersberg an die evangelische Kirchengemeinde Wildberg einen Scheck überreichen, mit dem bei der Aktion „Martinskirche fliegt“ erzielten Erlös.
Gottesdienst im Hangar
Zuächst noch die Vorgeschichte: aufgrund der Kirchenrenovierung der Martinskirche in Wildberg finden derzeit regulär die Gottesdienste im Gemeindezentrum statt. Nach einem Spendenaufruf machte Patrick Hagel, Gemeindemitglied und Mitglied in der Flugsportvereinigung (FSV) Wächtersberg, den Vorschlag, den Gottesdienst mal auf dem Flugplatz Wächtersberg durchzuführen. Die Planung sah vor, im Rahmen eines „Kirchenfliegens“, Rundflüge und Speisen anzubieten. Dank einiger Helfer aus der Flugsportvereinigung und Kirchendgemeinde war für das leibliche Wohl nach dem Gottesdienst gesorgt. So verbrachten viele noch den Nachmittag auf dem Platz und nutzten die Begegnung zum regen Austausch.

Dreißig Gemeindemitglieder nahmen die Gelegenheit für einen Rundflug wahr. Manchen kostete das zuvor teilweise Überwindung, war es für sie der Erstflug! Und doch hat es sich gelohnt, seine Heimat aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Die Rundflüge wurden von mehreren Vereinsmitgliedern auf verschiedenen Flugzeugen durchgeführt.

Rund 250 Teilnehmer zählte die Kirchengemeinde an diesem Tag und Patrick Hagel sagte hierzu: „Ich war selbst überrascht und bin auch begeistert über die große Teilnehmerzahl sowie die erhaltene positive Rückmeldung der Wildberger Besucher!“

Die Scheckübergabe erfolgte diesen Sonntag, eine Woche nach der Veranstaltung, durch Dr.Christian Hentschel, dem ersten Vorsitzenden der FSV Wächtersberg. Die Spende in Höhe von 1.245,- Euro nahm Pfarrer Michael Frey mit großem Dank an: „Das hilft uns enorm weiter und bedanke mich beim Verein und Patrick für die Initiative.“ Auch Ulrich Schanz, erster Vorsitzender vom Kirchengemeinderat, bedankte sich bei Patrick, beteiligte sich doch auch seine ganze Familie bei der Durchführung und trug mit zum Gelingen des Tages bei. Von den Teilnehmern wusste Pfarrer Frey zu berichten, dass Ihnen das Umfeld gefiel, viele waren erstmalig auf dem Flugplatz und wollen gerne nochmals kommen. „Ich habe große Begeisterung und Staunen vernommen. Es war etwas Besonderes, nicht zuletzt auch dadurch, dass mehr Teilnehmer als sonst beim Gottesdienst dabei waren.“ freute sich Pfarrer Frey.

Scheckübergabe

Patrick Hagel, Pfarrer Frey, Christian Hentschel und Ulrich Schanz

3. Platz beim Rudern auf den Wildberger Markttagen

In Wildberg fanden auch dieses Jahr wieder die Wilderer Markttage statt und als Besonderheit gab es auf der Nagold ein Bootsrennen. Bei sonnigem Wetter mit um die 25 Grad war die Nagold das ideal Revier. Gerudert wurde mit Schlauchbooten (alle Teams hatten das gleichen Boot) auf dem aufgestauten Lauf oberhalb des Klosters.
Der FSV Wächtersberg – fest verwurzelt in Wildberg – hat sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen und war mit einem Team aus vier Ruderern bei diesem Rennen präsent.
Im Boot hatten nur drei Ruderer platz, sodaß die Mannschaft zwischendurch gewechselt wurde. Beim ersten Durchlauf gewann das FSV Team, im zweiten nicht, aber im letzen Rennen konnten sie wieder siegen und gewannen insgesamt Platz drei. Nicht nur in der Luft, auch auf dem Wasser haben wir unseren Spaß. Alex Grap, Denis Herrmann, Wedis Gregor und Patrick Hagel, Herzlich Glückwunsch!


RvdH

Interview zum Flugtag 2015

René van der Helm über den Verein FSV Wächtersberg, wie werde ich Pilot und die Frage: „Wie komme ich nach Nizza?“
Martin Losberger berichtet über die Pilatus P2, die auf dem Flugtag 29.-30. August 2015 auf dem Wächtersberg auftreten wird.

Oxana Ditte