3. Platz beim Rudern auf den Wildberger Markttagen

In Wildberg fanden auch dieses Jahr wieder die Wilderer Markttage statt und als Besonderheit gab es auf der Nagold ein Bootsrennen. Bei sonnigem Wetter mit um die 25 Grad war die Nagold das ideal Revier. Gerudert wurde mit Schlauchbooten (alle Teams hatten das gleichen Boot) auf dem aufgestauten Lauf oberhalb des Klosters.
Der FSV Wächtersberg – fest verwurzelt in Wildberg – hat sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen und war mit einem Team aus vier Ruderern bei diesem Rennen präsent.
Im Boot hatten nur drei Ruderer platz, sodaß die Mannschaft zwischendurch gewechselt wurde. Beim ersten Durchlauf gewann das FSV Team, im zweiten nicht, aber im letzen Rennen konnten sie wieder siegen und gewannen insgesamt Platz drei. Nicht nur in der Luft, auch auf dem Wasser haben wir unseren Spaß. Alex Grap, Denis Herrmann, Wedis Gregor und Patrick Hagel, Herzlich Glückwunsch!


RvdH

Interview zum Flugtag 2015

René van der Helm über den Verein FSV Wächtersberg, wie werde ich Pilot und die Frage: „Wie komme ich nach Nizza?“
Martin Losberger berichtet über die Pilatus P2, die auf dem Flugtag 29.-30. August 2015 auf dem Wächtersberg auftreten wird.

Oxana Ditte

Mitgliederversammlung 2015

Die Mitgliederversammlung der Flugsportvereinigung Wächtersberg e.V. fand am vergangenen Samstagabend im Neubau des Gasthauses Krone, in Wildberg, statt. Dabei standen neben der Entlastung des Vorstandes, den Ehrungen für langjährige Vereinstreue und den Berichten, auch mehrere Beschlüsse an.

Der erste Vorsitzender des Vereins, Dr. Christian Hentschel, begrüßte Herrn Sadlers (Bauamtsleiter) als Vertreter der Stadt Wildberg und in Vertretung des Bürgermeisters. Begrüßt wurden als Vertreter des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands (BWLV) Vize-Präsident Hans-Joachim Pross, sowie BWLV-Jugendleiter Oliver Goller. Er freute sich auch über die Anwesenheit unseres Ehrenmitglieds Erwin Röhm.

Herr Hentschel ließ das Jahr 2014 Revue passieren. So fanden auf der letzten Mitgliederversammlung die Vorstandswahlen statt und der Verein durfte sich über eine großzügige Spende der Stadt Wildberg freuen, ein Beitrag zum Kauf des neuen Hochleistungssegelflugzeugs vom Typ Duo Discus. Im Februar erfolgte die Betriebsgestattung zum Sonderlandeplatz. Er bedankte sich beim Jugendleiter Timo Protzer für die Organisation des Fliegerlagers in Leibertingen. Leider verloren wir in der Zeit eines unserer Flugzeuge, was aber für den Piloten trotz der schweren Verletzungen glimpflich ausging. Dieser Unfall wurde im Rahmen einer Aktivenversammlung aufgearbeitet. Zum Herbst hin konnte ein Ersatzflugzeug beschafft werden. Ein Highlight war im Juli der Besuch eines Fernsehteams des SWR und der Ausstrahlung eines 4-minütigen Beitrags über den Verein.

Die Mitgliederzahl ist recht stabil mit annähernd einhundert aktiven und ebenso vielen passiven Mitgliedern. Flugleiter Manuel Dürr präsentierte die Flugstundenstatistik, die beim Segelflug einen Aufwärtstrend verzeichnet und bei den Flugstunden wurden erstmalig im Segelflug mehr Stunden in der Luft verbracht als mit Motorflugzeugen. Bei den neuen Lizenzen und Berechtigungen hob er hervor, dass der Verein mit Cindy Räuchle die erste Fluglehrerin in der über 85-jährigen Vereinsgeschichte hat. Derzeit sind 22 Flugschüler in der Ausbildung, somit ist der Verein bezüglich des Nachwuchs gut aufgestellt. Diese werden von dreizehn ehrenamtlichen Fluglehren ausgebildet. Im Streckenflug wurden insgesamt angemeldete 21.368 km geflogen. Die drei längsten Flüge vollbrachten mit beachtlichen 775km Alexander Maier, 664km Markus Benz und Hans-Peter Petzold flog 547km.

Ehrungen

Geehrt wurden für Ihre langjährige Vereinszugehörigkeit für 40 Jahre Bernd Goller, Ralf Schneider und Rolf Schneider. So war Bernd schon als Kind, sobald er laufen konnte mit seinem Vater auf dem Flugplatz, damals noch auf dem Gelände des heutigen Modellflugplatzes. Beeindruckende 60 Jahre Mitglied ist Rüdiger Schaible. Er war mit dabei in den ersten Stunden der Nachkriegszeit, in denen wieder geflogen werden durfte. Die ersten Hüpfer machte er damals mit 14 Jahren auf einem SG38, zusammen mit rund zwanzig anderen Flugschülern. Für Erheiterung der Anwesenden sorgten die Anekdoten, die er aus dieser Anfangszeit zu erzählen wusste, zum Beispiel wie er als kleiner Anfänger statt des vorgesehenen Hüpfers unerwartet Höhe gewann, über Wildberg flog und doch noch glücklich gelandet ist.

Als Vertreter des BWLV verlieh anschließend Vize-Präsident des BWLV Hans-Joachim Pross die Silberne Ehrennadel des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes für “besonders hervorragende Verdienste um den Luftsport in Baden-Württemberg” -wie es auf der Urkunde heißt- an die Motorflugwarte Frank Wentzien, Hans Huning und Ralph Maier.

Oldtimer auf dem Wächtersberg

Fiat 595Am heutigen Sonntag haben knapp 60 Oldtimer auf ihrer Ausfahrt von Leonberg auf dem Wächtersberg Rast gemacht. Im Zusammenarbeit mit den Leonberger Geschäftsleuten hat der FSV Wächtersberg seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Die ca. 160 Teilnehmer waren aus der Umgebung und von weiter her angereist, teilweise aus der Schweiz.
Gegen 12:00 Uhr trafen die ersten Fahrzeuge auf dem Wächtersberg ein. Mit Käse- und Wurstbrötchen, Brezel und Getränken wurden sie bei uns empfangen. Das Wetter – als schlecht angekündigt – war besser als erwartet. Sonne und etwas Regen, die hartgesottenen Oldtimerfahrer hat es nicht abhalten können. Viele Cabrios sind offen gefahren – unser Kaminfeuer im Vereinsheim wurde gern angenommen.
Viele Mannschaften nutzten die Gelegenheit, sich über unseren Flugverein zu erkundigen. Der FSV Wächtersberg ist mit 85 Jahren einer der ältesten Flugvereine in BW. Segelfliegen ist in unserer Region hervorragend möglich. Unser Flugplatz liegt auf einer Höhe von 600 Meter und bietet tolle Möglichkeiten zum Streckenflug im süddeutschen Raum. Unsere Piloten fliegen von hier bis in den Bayerischeren Wald. Der FSV Wächtersberg bildet gern Interessierte aus.
Gegen 14:00 Uhr haben die Oldtimerfahrer wieder aufgesattelt und sind via Nagoldtal zurück nach Leonberg aufgebrochen. Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und noch bessere Ankunft. Vielleicht sehen wir uns bald wieder. Danke an die Leonberger Geschäftswelt für diese Veranstaltung.
Das Team: Roland Reinhardt, Reiner Hampe, Christian Hampe, Jochen Raible, René van der Helm
RvdH

SWR Fernsehteam auf dem Wächtersberg

Im Rahmen einer Reportage der SWR Landesschau Baden-Württemberg “Mobil” über Wildberg fanden gestern und heute auch auf unserem Segelflugplatz Dreharbeiten statt.

Fluglehrer und Flugschüler vor der Kamera

Fluglehrer und Flugschüler vor der Kamera

Über Wildberg gibt es die ganze Woche in der Landesschau jeweils einen rund 4-minütigen Beitrag. Der Beitrag über unseren Flugplatz wird am Freitag ca. 19:30 ausgestrahlt.

Empfehlenswert ist dann die halbstündige Zusammenfassung über Wildberg am Samstag, 19.7.2014, 18.45 bis 19.15 Uhr.
Mehr Details, siehe Mobil vom 14. bis 19. Juli – Thomas Klinghammer in Wildberg.

Herrenberger Aerospace Lab auf dem Wächtersberg

FlugvorbereitungenDas Jugendforschungszentrum Aerospace Lab aus Herrenberg war heute auf dem Wächtersberger Flugplatz. Hier konnten die theoretischen Erkenntnisse direkt mit der Praxis verglichen werden.
Ein Flugzeug des Wächtersberg und eines der Poltringer wurden zu “Versuchsflugzeugen” umgebaut. Hautnah können die Schüler Zusammenhänge zwischen Geschwindigkeit, Steigen und aerodynomischer Strömung erkennen.
Einen großen Teil des Tages haben die Schüler und einige interessierte Mütter auf dem Flugplatz verbracht. Sie haben Aufgaben gelöst und unsere Welt der Fliegerei ungefiltert erfahren können.
Prof. Dr. Heinz Voggenreiter hat für die gesamte Gruppe uns gegenüber seinen Dank ausgesprochen. Es hat ihnen allen sehr gut gefallen. Vielleicht sehen wir den einen oder anderen wieder auf unserem Platz.

http://www.aerospace-lab.de
RvdH

Großer Andrang beim Wächtersberger Schnuppertag 2014

Reges Treiben im Startbereich. Vorne warten die Gäste auf ihren Flug. Dahinter der Infostand mit der Ticketausgabe

Reges Treiben im Startbereich. Vorne warten die Gäste auf ihren Flug. Dahinter der Infostand mit der Ticketausgabe

Bei bestem Segelflugwetter startete am Sonntag, den 18. Mai um 11 Uhr der Wächtersberger Schnuppertag. Der Andrang zu einem einmaligen Flugerlebnis war unerwartet hoch.
Die intensive Werbung für einen Schnupperflug per Plakataktion und in den lokalen Zeitungen hatte bei vielen Personen großes Interesse geweckt. Auch der Aufbau eines Schulflugzeugs vor einem Supermarkt in Wildberg mit zusätzlichen Flieger-Informationen auf einem Fernseher war der Anlass für einige Personen, sich einmal den Traum vom Fliegen zu erfüllen.
Bereits um 10 Uhr wurden von den Mitgliedern des Flugsportvereins die beiden Doppelsitzer vom Hangar an die Startposition geschoben und alle Vorbereitungen für einen zügigen Ablauf getroffen.
Der blaue Himmel vermischt mit weißen Wolken lockte schon früh am Vormittag die ersten Interessenten auf den Flugplatz. Über den Tag verteilt bis zum späten Nachmittag hin wuchs die Anzahl der Gäste, die unbedingt einen Segelflug erleben wollten, bis auf vierzig Personen an. Die erfahrenen Piloten, die die Hobbypiloten auf dem hinteren Sitz mit in die Lüfte nahmen, waren ununterbrochen im Einsatz. Das Alter der Gäste schwankte zwischen 14 und 79 Jahren. Die meisten kamen aus der näheren Umgebung, Aber auch aus Münster / Westfalen und Frankfurt hatten sich Segelflugbegeisterte eingetroffen. Sie waren zu Besuch in den Nachbarorten und hatten sich durch die intensive Werbung spontan zu einem Besuch auf den Wächtersberg inspirieren lassen.
Gestartet wurde mit der Seilwinde an einem 900 m langen Kunststoffseil. Für viele war dieser Start das besondere Erlebnis. In ca. 30 Sekunden wurde man in eine Höhe von 300 m gezogen. Da die Thermik sehr gut war, erreichte man in der kurzen Flugzeit von annähernd 10 Minuten gut eine Flughöhe von über 1000 m und darüber. Für Christopher Sieff (30 Jahre) war das Hochschrauben in der Thermik ein besonders schönes Gefühl. Er empfand den Blick über die Landschaft einfach toll.
Wenn es die Situation in Bezug auf die Sicherheit erlaubte, gingen die Piloten auch auf die individuellen Wünsche der Gäste ein. Judith Trehe (30) äußerte den Wunsch, einen Looping zu fliegen. Das hat ihr so gefallen, dass sie gleich darauf noch einen Zweiten begehrte. Das war für sie der ultimative Adrenalinkick des Tages.
Ein weiterer Fluginteressent wollte gerne einen Parabelflug verbunden mit einer kurzzeitigen Schwerelosigkeit erleben. Die wird erreicht, indem man mit überhöhter Geschwindigkeit steil aufwärts und danach abwärts fliegt. Am höchsten Punkt der Parabel erlebt man dann kurz das Gefühl der Schwerelosigkeit, meist mit einer Dauer von einer bis zu drei Sekunden.
Sabine Klausnitzer hingegen empfand den ruhigen Gleitflug über die Landschaft als angenehmsten Teil des Fluges. So war für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Teilnehmer waren sehr begeistert von den Schnupperflügen. Einige bekundeten spontan, bald wieder zu kommen und sich als Flugschüler den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Zumal der Flugsportverein ein sehr günstiges Pauschalangebot für neue Flugschüler anbietet.
Fazit: Der Flugsportverein ist mit dem Ergebnis des Schnuppertags sehr zufrieden. Es war beabsichtigt, neue Flugschüler für den Luftsport zu gewinnen, denn die Förderung des Nachwuchses ist für das Bestehen eines Vereins sehr wichtig.
Klaus Seidel

Segelflieger Schnuppertag auf dem Wächtersberg

Schnuppertag Plakat 2014Am Sonntag, den 18.05.2014, veranstaltet der Flugsportverein Wächtersberg einen Schnuppertag für Segelflug – Interessenten.

Gehören auch Sie zu den Menschen, die schon immer davon geträumt haben, selbst ein Flugzeug zu steuern? Vielleicht haben Sie sogar vor, sich den Traum vom Fliegen zu erfüllen und diesen Sport zu Ihrem Hobby zu machen?

Der Flugsportverein Wächtersberg bietet Ihnen am kommenden Sonntag die Möglichkeit, ganz unverbindlich an einem Schnupperflug teilzunehmen und das Segelfliegen kennen zu lernen. Für dieses Angebot stehen Ihnen mehrere Doppelsitzer zur Verfügung. Gesteuert werden die Flugzeuge von erfahrenen Piloten und Fluglehrern. Seien Sie unser Gast und erleben das herrliche Gefühl, frei wie ein Vogel geräuschlos über die Landschaft zu fliegen. Der herrliche Blick über den Schwarzwald aus dem Segelflugzeug heraus wird für Sie zu einem unvergessenen Erlebnis werden.

IMG_2728_V2Gerade jetzt, wo überall der Raps blüht, sieht die Landschaft mit ihren vielen gelben Feldern aus der Luft wunderschön aus. So einen faszinierenden Blick sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Kommen Sie am Sonntag ab 11 Uhr zum Flugplatz und erleben selbst das unbeschreiblich beeindruckende Gefühl des Fliegens. Dann werden Sie verstehen, weshalb viele Piloten von diesem Hobby so begeistert sind.

Mitfluggelegenheit ab 14 Jahre. Ein Segelflugstart kostet 7 €.
Bringt Eure Angehörigen mit. Jugendliche unter 18 Jahren benötigen das ausgefüllte Einverständnis-Formular der Eltern.
-> [Download nicht gefunden.]

Unsere Vereinsgaststätte ist geöffnet.

Übrigens, die beste Zeit zum Start als Segelflugzeugschüler ist das Frühjahr. Dann können Sie bis zum Spätherbst viele schöne Starts absolvieren und damit ein großes Stück dem Flugschein näher kommen. Ein Einstieg in das Segelfliegen ist aber auch das ganze Jahr über möglich.

Wächtersberger Jungpiloten umfliegen im neuen Doppelsitzer den Großraum Stuttgart

Während des Fluges vom hinteren Sitz aus aufgenommen.

Während des Fluges vom hinteren Sitz aus aufgenommen.

Auf dem Wächtersberg wurde zu Ostern der neu erworbene Segelflug-Doppelsitzer Duo Discus in Betrieb genommen. Er begeisterte die Wächtersberger Jungpiloten so sehr, dass kurz danach der erste Versuch unternommen wurde, einen längeren Streckenflug zu wagen.

Der ideale Tag für einen Streckenflug schien es nicht zu werden. Der Himmel war noch stark von Wolken bedeckt und die Sonne erwärmte den Boden nur spärlich durch die wenigen Wolkenlücken. Auch die Wolkenhöhe von 1300 m war eigentlich nur für Flüge rund um den Flugplatz geeignet, da für den Schwarzwald teilweise nur noch eine Flughöhe von 500 m über Grund übrig blieb.

Diese Bedingungen machen einem Piloten schon das Leben schwer und erfordern viel Mut. Höchste Konzentration ist erforderlich. Zum Glück ist der Duo Discus mit einem Hilfsmotor ausgestattet. Er ermöglicht es, bei nachlassender Thermik noch sicher den Heimatflugplatz zu erreichen. Aus Ehrgeiz wird natürlich versucht, ohne den Hilfsmotor auszukommen.

So entschlossen sich die Jungpiloten Timo Protzer, 24 Jahre alt, und Patrick Hagel, 18 Jahre, den Flug dennoch zu wagen. Nach dem Motto: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.
Nach dem Start mit Timo als Pilot und Patrick als Copilot ging es los in Richtung Nordschwarzwald. Nach 20 Minuten war der Langenbrandsender bei Schömberg erreicht und die Arbeitshöhe aufgrund der Wetterbesserung auf 1500 m gestiegen. Dann ging es zügig weiter über Pforzheim, Karlsruhe bis nach Bruchsal. Hier wurde die Flugrichtung nach Osten geändert. Über Sinsheim, dem Hoffenheimer Stadion und Heilbronn ging es vorbei am Neckarsulmer Kraftwerk zum Wendepunkt beim Flugplatz Baumerlenbach bei Öhringen. Ab hier ging es weiter in Richtung Süden an Schwäbisch Hall vorbei zur Schwäbischen Alb. Ab der Alb gewann der Flug aufgrund der verbesserten thermischen Bedingungen immer mehr an Fahrt. Es wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 105 km/h erreicht! Um so einen Schnitt zu erzielen, muss man teilweise über 200 km/ h schnell sein.

Flug Ostern 2014 Timo und HagelÜber der Alb ging es weiter nach Albstadt und durch die Sperrzone Heuberg, für deren Durchflug eine Freigabe eingeholt wurde. Nächstes Ziel waren das Klippeneck und Tuttlingen. Hier wurde das letzte Mal gewendet und nun ging es in Richtung Heimatflugplatz. Der Rückflug gestaltete sich als sehr schwierig. Die Wetterbedingungen hatten sich verschlechtert und man hatte große Mühe, an Villingen-Schwenningen, Horb und Nagold zurück zum Flugplatz zu kommen. Letztendlich hat es doch noch geklappt.
Glücklich landeten beide nach fünf Stunden und zehn Minuten Flugzeit auf dem Wächtersberg. Die geflogene Strecke betrug 385 km. Das war einmal rechts herum um den Großraum Stuttgart, ohne den Hilfsmotor zu benutzen. Während des Fluges hatte jeder abwechselnd einmal die erforderlichen Aufgaben übernommen. Eine stolze Teamleistung!

Den Piloten hat der Flug großen Spaß gemacht. Er bedeutet für sie den Einstieg in den Überlandflug der Saison 2014. Ziel des Fluges war nicht der knallharte Leistungsflug, sondern Erfahrung sammeln mit dem neuen Flugzeugtyp.

Fazit: Beide Piloten sind hellauf begeistert von den hervorragenden Flugeigenschaften des Duo Discus mit seiner 20 m Spannweite. Alleine mit einem einsitzigen Segelflugzeug ohne Hilfsmotor hätte man sich diesen Flug wohl nicht zugetraut. Eine weitere neue Erkenntnis ist, dass das Streckenfliegen zu zweit mehr Spaß macht als alleine, zumal jeder von den Erfahrungen des anderen Piloten profitiert hat.

Wächtersberger Streckenflugreport April 2014

Anfang April haben wir uns schwer getan, zum Ende wurde es besser. Mit 2616 km war der April jedoch besser als erwartet (abgesehen von 5070 km im Jahr 2011). Jan Mierzwinski feiert seinen OLC einstieg und unser Osterfluglager war besser besucht als das Wetter hat hoffen lassen.

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